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 Canarias24.com: Newsarchiv vom Januar 2004

Freitag, 9. Januar 2004
Queen Mary 2 – der Riese legt in Santa Cruz an

Am 12. Januar ist der große Tag. Mit der Transatlantik-Karibik-Kreuzfahrt von Southampton (England) nach Fort Lauderdale (Florida/USA) beginnt die Jungfernfahrt des neuen Kreuzfahrtschiffes Queen Mary 2 der Cunard-Linie. Auch das jüngste Kind der geschichtsträchtigen Cunard-Flotte kann sich zeigen und ist ein würdiger Nachfolger der berühmten Queen Mary, Queen Elisabeth und Queen Elisbeth 2.

Am 12. Januar wird die Queen Mary 2 den Hafen von Southampton in Richtung Kanaren verlassen. Ab 2.750 Euro sind die Tickets für die Jungfern-Kreuzfahrt zu haben. Am 16. Januar soll die Queen Mary 2 im Hafen Santa Cruz de Tenerife anlegen und am 17. Januar in Las Palmas de Gran Canaria.

Die Queen Mary 2 ist mit einer Länge von 345 Metern, einer Breite von 41 Metern, einer Höhe von 72 Metern und ca. 150.000 BRT das größte, längste, höchste und breiteste Kreuzfahrtschiff, das jemals gebaut wurde.

Planetarium an Bord

Extravagante Einrichtungen wie das erste Planetarium an Bord eines Schiffes, der Canyon Ranch SpaClub mit einer Fläche von 1.957 Quadratmetern über 2 Decks, fünf verschiedene Pools, ein Kunstsaal mit Ausstellungsstücken im Wert von 5 Millionen US-Dollar und vieles mehr machen den Aufenthalt auf der QM2 zu einem besonderen Erlebnis. 75% der Kabinen verfügen über einen großzügigen privaten Balkon, es gibt Luxus-Duplexsuites mit bis zu 209 Quadratmetern, und auch persönlicher Butler-Service wird angeboten. Dies alles macht die Queen Mary 2 zu einem absoluten Luxustraum, den sich allerdings nicht jedermann erfüllen kann.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 8. Januar 2004
17 Millionen Euro für die Badeanlage Lago Martiánez

Am 30. April 1977 wurde der künstliche See der Schwimmbadanlage Lago Martiánez offiziell eingeweiht. Von diesem Moment an wurde die von dem unvergessenen und genialen Künstler und Architekten César Manrique entworfene Anlage zu einem der Hauptanziehungspunkte von Puerto de la Cruz als Touristenstadt. In Reiseprospekten, auf Postkarten und auch auf vielen Urlaubsfotos ist der Lago Martiánez verewigt. Doch nicht nur das Badevergnügen im Salzwasser an sich macht diese Anlage zu einem besonderen Freizeitspaß. Die Martiánezbäder sind so direkt an der Küste gelegen, dass man den Eindruck gewinnt, tatsächlich im Meer zu baden. Die Schwimmbecken mit ihren gefälligen runden Formen und den eingearbeiteten Basaltsteinen, die inseltypische Vegetation und der traumhafte Ausblick von der Sonnenliege aus auf den Teide sind einige Besonderheiten, die den Charme dieser Anlage ausmachen.

Doch rund 30 Jahre täglicher Betrieb – die ersten Schwimmbecken der Anlage gab es schon Ende der 60er Jahre – sind trotz jährlicher Instandsetzungsarbeiten nicht spurlos vorbeigegangen.

Schon seit Jahren ist eine umfangreiche Renovierung der ganzen Schwimmbadanlage im Gespräch. Nachdem die Idee eines Umzugs des Casinos aus den Räumlichkeiten im Taoro-Park in den ehemaligen Nachtclub Sala Andrómeda aufgegriffen wurde, reiften konkrete Pläne, um den Lago Martiánez für das neue Jahrtausend aufzupolieren.
Am 2. Januar war es dann soweit. Im Restaurant auf der künstlichen Insel mitten im Lago wurde das endgültige Projekt der Presse vorgestellt. Cabildo-Präsident Ricardo Melchior, Puertos Bürgermeister Marcos Brito und der Vizepräsident und Tourismusbeauftragte des Cabildos, José Manuel Bermúdez präsentierten die Pläne für eine umfangreiche Renovierung. Insgesamt werden 17 Millionen Euro in die Umsetzung des Projektes investiert.

Die Anlage wird auch während der Bauarbeiten nicht geschlossen

Das Projekt soll bereits mit Erscheinen dieser Ausgabe des Wochenspiegels in den Startlöchern stehen. Der Termin für die Fertigstellung ist für September 2005 angesetzt.

Da die Martiánezschwimmbäder ein großer Touristenmagnet sind und vor allem während der Sommermonate auch von vielen Einheimischen besucht werden, sollen die Bauarbeiten phasenweise eingeteilt werden, um eine komplette Schließung der Anlage zu vermeiden.
In der ersten Bauphase, die im Januar 2004 beginnt und planmäßig im Januar 2005 abgeschlossen sein soll, wird mehr oder weniger rund um das große Schimmbecken der Isla del Lago gearbeitet. Sämtliche Bodenplatten werden ersetzt, das Trink- und Gießwassernetz erneuert sowie die Schwimmbadtechnik überholt. Von jeder Bar und von allen Toilettenräumen aus werden Anschlüsse an das städtische Abwassernetz gelegt.

Der Schwimmbadrand wird mit natürlichem Basaltstein neu verziert, alle Holzpergolas werden erneuert und die Schwimmbadbeleuchtung wird durch Glasfaserkabel stromsparender gestaltet. Besonders baufällige Lagerräume für Sonnenliegen und Matten sollen abgerissen und neu gebaut, andere komplett renoviert werden. Die Mobilés und Skulpturen von César Manrique werden restauriert, wobei besonderer Wert darauf gelegt wird, ihr originales Bild nicht zu verändern. Auch alle übrigen Bauvorhaben und Renovierungsarbeiten sollen in keiner Weise das ursprüngliche Aussehen der Anlage beeinflussen beziehungsweise verändern. Auch die Stiftung des verstorbenen César Manrique wird verständlicherweise ein Auge auf die Arbeiten haben, um sicherzustellen, dass das Erbe des genialen Künstlers nicht verunstaltet wird. Doch da besteht nur wenig Grund zur Sorge, denn es wurden zum Teil Architekten beauftrat, die seinerzeit mit Manrique zusammearbeiteten, und auch das Cabildo und die Stadt Puerto sind eifrig darum bemüht, das Bild des Lago Martiánez nicht zu verändern, sondern die Anlage lediglich durch eine Renovierung aufzuwerten.

Während der Dauer der Bauarbeiten der ersten Projektphase muss ein Großteil des Sonnenliegenbereichs um das Hauptschwimmbecken abgesperrt werden, doch mit Voranschreiten der Arbeiten, die von einer Seite aus begonnen werden, sollen die fertigen Bereiche nach und nach den Badegästen zur Nutzung freigegeben werden.

Die zweite Bauphase soll im Sommer dieses Jahre beginnen und im April 2005 abgeschlossen sein. Innerhalb dieses Projektabschnitts wird der Sonnenliegenbereich unmittelbar am Haupteingang sowie der am Meer liegende Bereich des Mittelteils der Anlage, der Schwimmbäder "Los Alisios" ähnliche Verbesserungen erfahen. Auch hier werden die Bodenplatten erneuert, Toiletten und Umkleideräume von Grund auf renoviert, etc.

Eine besonders komplette Renovierung werden die Schwimmbäder des ältesten Teils der Anlage, die "Piscinas de San Telmo" erfahren. Sie sind der einzige Teil des Lago Martiánez, der nicht dem typischen César Manrique-Stil entspricht. Mit einer Rundung der Schwimmbecken, Basaltstein und neuen Treppen sollen sie ihr Aussehen verändern. Eines der beiden Schwimmbecken wird beheizbar sein. Daneben sieht das Projekt den Bau eines Whirlpools für19 Personen vor.
Die dritte und vierte Projektphase umfassen die Renovierung der Pools und deren Umgebung in den gekennzeichneten Bereichen. Die komplette Erneuerung der Rohrleitungen zur Füllung des großen Schwimmbads mit Meerwasser wird auf die Monate Februar-Juni 2004 und 2005 gelegt, in denen erfahrungsgemäß die niedrigsten Besucherzahlen registriert werden.

Umzug des Casinos

Lange wurde spekuliert, ob die Idee umgesetzt wird. Jetzt ist es raus. Das Casino wird vom Taoropark in die Räumlichkeiten des ehemaligen Nachtclubs Sala Andrómeda umziehen. Dabei wird das Restaurant ohne erwähnenswerte Veränderungen erhalten bleiben. Vom neuen Casino aus wird ein in der Nacht gut beleuchteter Spazierweg durch die Anlage zum Ausgang führen.

Über die Zukunft des heutigen Casino-Gebäudes im Taoro-Park wollten weder Cabildo-Präsident Melchior noch Bürgermeister Brito sich äußern. "Ganz persönlich" würde sich Brito jedoch nach eigener Aussage für die Umgestaltung des Gebäudes in ein Luxushotel entscheiden. Da jedoch die Entscheidung beim Eigentümer Cabildo liegt, steht die Zukunft des Gebäudes noch in den Sternen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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