Home

 Canarias24.com: Newsarchiv vom März 2001

Montag, 26. März 2001
Behindertengerechte Zugänge für die Strände von Puerto de la Cruz

Die Stadt Puerto de la Cruz wird die Zugänge zu den Stränden Playa Jardín und Martiánez behindertengerecht gestalten, damit auch Menschen mit Gehschwierigkeiten und Rollstuhlfahrer nicht nur zum Strand, sondern auch bis ans Wasser gelangen können. Das Projekt entspringt einem mit dem Institut für Sozialwesen IMSERSO, dem kanarischen Arbeits- und Sozialministerium und der Stiftung ONCE unterzeichneten Abkommen.

Geplant sind Rampen an den Zugängen zur Playa Jardín und Martiánez, die bis zum Strand und weiter über den Sand bis zum Ufer führen. Außerdem ist ein hydraulisch betriebener Stuhl für das Rehabilitationsbecken im städtischen Freibad vorgesehen. Der Großteil der vorgesehenen 4,6 Millionen Peseten-Investition wird von IMSERSO getragen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 22. März 2001
MKS: Tierimporte auf den Inseln komplett gestoppt

Auch auf den Kanarenwerden Vorkehrungen getroffen, um das Übergreifen der Maul- und Klauenseuche auf die Inseln zu verhindern. Nicht nur alle aus Großbritannien kommenden Urlauber müssen auf den Flughäfen spezielle Kontrollen durchlaufen und ihre Schuhsohlen auf Desinfektionsmatten reinigen, auch wurde der Import von gefährdeten Tierarten vorläufig gestoppt. Die kanarische Landwirtschaftsbehörde hat mit den Viehimporteuren der Inseln vereinbart, daß für den Zeitraum von einem Monat keine Importe von Klauentieren und Schweinen erfolgen, um eine Einführung der Seuche zu vermeiden.

Die kanarische Landwirtschaftsbehörde teilte mit, daß auf den Inseln kein Grund zur Sorge besteht. Auf den Kanaren wurden keine Tiere aus Frankreich importiert, teilt die Behörde mit, weder Rinder (seit dem Ausbruch von BSE), Schweine - die alle aus Zuchtfarmen vom spanischen Festland stammen -, noch Schafe oder Ziegen. Auch seien keine Tiere aus Großbritannien oder Argentinien importiert worden. Der Gesundheitsbeauftragte Rafael Díaz versicherte wiederholt, daß auf den Inseln kein Grund zur Panik besteht, da genügend Kontrollen der Urlauber durchgeführt werden, die derzeit als einzige Übertragungsmöglichkeit in Frage kommen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Samstag, 17. März 2001
Jetzt neu: Der Kanaren-Chat auf Canarias24.com

Ab sofort sind Sie auf Canarias24.com nicht mehr allein! Besuchen Sie den Kanaren-Chat und tauschen Sie sich mit anderen Besuchern aus. Hier treffen sich alle, die an den Kanaren interessiert sind: Urlauber, die gerade Ihren nächsten Trip planen, Residente auf den Inseln oder einfach nur Leute die Lust auf einen kleinen Plausch haben. Wir von Canarias24.com werden auch öfters anwesend sein und beantworten gerne Ihre Fragen oder helfen weiter wo es geht. Bis bald!

Der Kanaren-Chat
 (azl)

Freitag, 16. März 2001
Der Teide bekommt seinen "weissen Mantel"

Fast hatte man schon die Hoffnung aufgegeben, den Pico del Teide diesen Winter noch in seinem Winter-Look zu sehen. Nach dem Unwetter dieser Woche zeigte sich der höchste Berg Spaniens, als sich die Wolken wieder verzogen hatten, nun doch noch seiner winterlichen Pracht.

Auch wenn die Schneemenge nicht so hoch ist wie in anderen Jahren, bietet sie den Beobachtern doch ein spektakuläres Bild, welches im Kontrast zur sommerlichen Umgebung an den Stränden rund um Teneriffa steht.

Wer sich selbst ein Bild vom aktuellen Wetter machen möchte sollte sich diese Webcam am Strand von Puerto de la Cruz ansehen. Am oberen rechten Rand kann man je nach Lichtverhältnissen auch den schneebedeckten Teide erkennen.  (azl)

Montag, 12. März 2001
Scharfe Kontrolle für Flüge aus England

Auf den kanarischen Flughäfen wurden Kontrollmaßnahmen eingeleitet, um die Einführung der Maul- und Klauenseuche auf die Inseln zu verhindern. Alle aus Großbritannien ankommenden Fluggäste müssen bei ihrer Ankunft auf den Kanaren eine Kontrolle der Guardia Civil durchlaufen, um sicherzustellen, daß sich keine Lebensmittel im Gepäck befinden, durch die Gefahr einer Übertragung der Maul- und Klauenseuche entstehen könnte. Jegliche Fleisch- und Milchprodukte für den Eigenkonsum werden eingezogen und zerstört. Als zusätzliche Schutzmaßnahme wurden Desinfektionsteppiche ausgelegt, die das Risiko einer Einführung der Seuche über die Schuhsohlen der ankommenden Gäste ausschließen sollen.

Die Maschinen, die aus Großbritannien die Kanaren anfliegen haben strengstes Verbot, jegliche Lebensmittel aus dem Catering auf den Inseln auszuladen, wie es sonst üblich ist. Die Essensreste müßen sie wieder mitnehmen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 8. März 2001
Der trockenste Winter seit vielen Jahren

Die Klagen werden immer lauter: Kein Regen, eine Katastrophe! Nicht nur die Bauern beschweren sich über die extreme Trockenheit auf den Inseln während der letzten Monate. Der Baumbestand in den Höhenlagen leidet ebenfalls unter den schlechten klimatischen Bedingungen dieses Winters. Die Baumwurzeln lechzen nach dem spärlichen Nass, das Wolken und Nebelfelder hinterlassen, Hobbygärtner und Privatleute kommen beim Giessen ihrer Gärten kaum mehr nach, und weiter bleibt der grosse Regen nur eine schwache Hoffnung.

Die kurzen Regenschauer haben lange nicht ausgereicht, um den Wasserbedarf auf den Inseln zu decken und machen den diesjährigen Winter zu einem der trockensten und wärmsten der letzten 50 Jahre. Die geringen Niederschlagsmengen, die vom meteorologischen Institut auf Teneriffa gemessen wurden, sind der klare Beweis für eine Extremsituation, die in früheren Zeiten, als die Landwirtschaft noch der Hauptmotor der Inselwirtschaft war, eine wahre Katastrophe bedeutet hätte. Im Januar fiel auf der Bergkette von Izaña kein einziger Regentropfen, und auch der Schnee blieb in diesem Winter auf Teneriffas Teide und den Cañadas bis auf eine hauchdünne Decke, die in wenigen Stunden getaut war, aus. Anhand des Beispiels von Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz, wo im Januar schlappe 0,2 Liter Regenwasser pro Quadratmeter registriert wurden, wird deutlich, wie beunruhigend die Situation wirklich ist. Auch im ansonsten so saftig grünen und feuchten Gebiet von Los Rodeos wurden im Januar nur 49 Liter pro Quadratmeter gemessen, halb soviel wie um diese Jahreszeit üblich.

Auch das gesamte letzte Jahr war ausgesprochen trocken auf allen Kanareninseln, berichtet die Leiterin des meteorologischen Instituts von Santa Cruz de Tenerife, Carmen Rus. Lediglich auf La Palma sei die Situation weniger beunruhigend, auch wenn die Niederschlagsmessungen dort ebenfalls hinter den Erwartungen zurückblieben. Dies hat die als "grünste Insel" bekannte nordwestlich gelegene Kanareninsel ihrer günstigen Lage zu verdanken, da sie häufig von den Regenfronten, die an den anderen Inseln unbemerkt vorbeiziehen, gestreift wird.

In diesem Winter blieben die atlantischen Tiefs, die sonst während dieser Jahreszeit auch die Kanaren einholen, von dem Archipel fern, erklärt Carmen Rus. "Das schlimmste ist, dass die Wasserknappheit in den nächsten Monaten, auch wenn es zum Regnen kommt, nur schwer behoben werden kann. Gegen Ende des Winters sind die Aussichten auf starke Niederschläge schlecht, so dass wir voraussichtlich die Normalwerte in diesem Jahr nicht mehr erreichen werden", so Rus.

Die spärlichen Regenfälle gefährden auf Teneriffa auch den Erfolg der Aufforstungskampagne, die das Cabildo in den Höhenlagen von Arico und Fasnia durchführt. Wladimiro Rodríguez Brito, Umweltbeauftragter im Cabildo, erklärte, dass der Bestand an Jungpflanzen durch die Trockenheit stark gefährdet ist. Rund 400.000 Pfanzen sind vertrocknet, und viele andere kämpfen im Süden ums Überleben. Dies ist ein starker Rückschlag für die Aufforstungskampagne, die planmässig in den nächsten fünf bis zehn Jahren die Wälder mit bis zu 2 Millionen neuen Bäumen bevölkern sollte. "Das Projekt ist in dieser Hinsicht leider unglücklich gelaufen. Wir mussten die Aufforstung stoppen, und sogar die in vergangenen Jahren aufgeforsteten Gebiete sind gefährdet", erklärt Brito. Sogar drei Jahre alte Kanarische Kiefern vertrocknen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Mittwoch, 7. März 2001
Waldbrand im Norden von Teneriffa

Der erste grosse Waldbrand des neuen Jahrhunderts hat sich am Montag Abend über 270 Hektar der Berglandschaft im Norden der Insel ausgebreitet. Im Gebiet von La Guancha mussten rund 80 Personen evakuiert werden und wurden in Schulen und Sporteinrichtungen untergebracht. Auf einer Finca verbrannten sieben Ziegen in den Flammen.

Die Behörden gehen von einer Brandstiftung aus, die durch die herrschende Trockenheit und den starken Winden begünstigt wurde.  (azl)

Sonntag, 4. März 2001
Unwetter legt Flughäfen auf La Palma und El Hierro lahm

Ein teils heftiger Sturm fegte am Freitag über die Kanaren hinweg mit Windböen von bis zu 100 km/h. Die beiden kleineren Flughäfen auf La Palma und El Hierro mussten zeitweise geschlossen werden. Maschinen aus München und Madrid, die La Palma ansteuern sollten, wurden nach Teneriffa umgeleitet.

Auch im Rest Europas sogten Unwetter für Behinderungen, am Düsseldorfer Flughafen musste die Start- und Landebahn vorübergehend gesperrt werden, um den Schneematsch zu räumen.  (azl)


 

 
| Home | Link anmelden | Eintrag ändern | Neue Seiten | Top Seiten | Zufällige Seite | Newsletter | Sitemap |

Copyright © 2000 by Alexander zur Linden. All rights reserved!