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 Canarias24.com: Newsarchiv vom März 2004

Mittwoch, 31. März 2004
Hubschrauber bei Rettungsaktion abgestürzt

Auf Gran Canaria ist am Dienstag ein Rettungshubschrauber abgestürzt. Bei dem Unfall kamen fünf Personen ums Leben, wie die Behörden mitteilten. Auf der kanarischen Insel war zunächst ein Bus mit 36 Touristen - die meisten kamen aus Dänemark - in eine Böschung gerast. Daraufhin flogen zwei Rettungshubschrauber zur Unglücksstelle. Nachdem einer der Helikopter zwei Verletzte an Bord genommen hatte, geriert er kurz nach dem Start in eine Stromleitung und stürzte ab. Beim Aufschlag auf den Boden explodierte er, wie eine Sprecherin der Notfallbehörde mitteilte. Neben den Verletzten kamen auch der Pilot, ein Arzt sowie eine Krankenschwester ums Leben. Das Unglück ereignete sich nahe der Stadt Tunte 80 Kilometer südlich von Las Palmas.  (azl)

Freitag, 26. März 2004
Lastminute: Über Ostern billig in die Sonne fliegen!

Die Osterferien stehen vor der Tür - freie Tage zum Ausspannen und Erholen - doch in Deutschland bleibt der Himmel grau bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Da hilft nur eins: Ab auf die Kanarischen Inseln wo der ewige Frühling Sonne pur verspricht. Das ganze dank Lastminute auch noch spottbillig: Zum Beispiel 7 Tage von Stuttgart nach Lanzarote im 3*-Hotel für nur 364 Euro. Oder 14 Tage nach Fuerteventura: Nur-Flug-Angebote ab 159 Euro. Diese Angebote und mehr finden Sie in unserem Reisecenter.

Top-Mietwagen zu Discountpreisen finden Sie im Reisecenter unter Discount-Mietwagen. Beispiel: Eine Woche Renault Clio ab 125 Euro.  (azl)

Montag, 22. März 2004
Neuer Hafen von Puerto de la Cruz wird 162 Millionen kosten

Das definitive Projekt für den Bau des neuen Sport- und Fischerhafens von Puerto de la Cruz wird innerhalb der nächsten vierzehn Tage vorliegen. Dies versichert Cabildo-Vizepräsident Bermúdez, der gleichzeitig bekanntgibt, dass sich die voraussichtlichen Projektkosten um 36 Millionen auf insgesamt 162,2 Millionen Euro erhöht haben.

Das Cabildo und die Gemeinde Puerto haben ein Abkommen unterzeichnet, um in gemeinsamer Arbeit dieses für die Urlauberstadt bedeutende Projekt voranzutreiben und nach Möglichkeit noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen.

Der Bau des Parque Marítimo und des Hafens, der das Gebiet von der Burg San Felipe bis zum heutigen Fischerhafen betrifft, hat nach Aussage von Bürgermeister Marcos Brito schon das Interesse zahlreicher Unternehmer geweckt, die sich für eine Investition in dem Freizeitgebiet anmelden wollen.

Puertos Hafen soll über 350 Bootsliegeplätze verfügen. An Land soll ein unterirdisches Parkhaus für 1.500 Fahrzeuge entstehen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Freitag, 19. März 2004
Bundespräsident Johannes Rau machte Urlaub auf Teneriffa

Urlaub machte Bundespräsident Johannes Rau mit seiner Frau Christina im Gran Hotel Bahía del Duque im Süden von Teneriffa. Der Besuch war strikt privat. Für die Presse gab es lediglich Fotos vom Ehepaar Rau sowie Hoteldirektor Patrick Feier und Generaldirektor Francisco Alcaraz, die entstanden, als der Bundespräsident und seine Frau sich ins Goldene Buch des Hotels eintrugen.

In Kooperation mit: Wochenspiegel

Samstag, 13. März 2004
Tourismus soll dem Terror trotzen

Auf der Tourismusmesse ITB in Berlin ließen die Fremdenverkehrsvertreter und Reiseveranstalter genau um 12.00 Uhr ihr Arbeit ruhen - genau wie in Spanien, wo zur gleichen Zeit Millionen Menschen mit Schweigeminuten der Opfer gedachten.

Die Deutschen dürften sich durch die Anschläge nicht von ihren Reiseplänen abhalten lassen, sagte der Chef des spanischen Fremdenverkehrsamt in Berlin, Alvaro Blanco Volmer. "Solidarität ist jetzt unser wichtigstes Anliegen."

Die baskische Untergrundorganisation ETA, die von Madrid für die Anschläge verantwortlich gemacht wird, beherrscht auch die Diskussionen auf der ITB. Die Kanaren etwa seien noch nie Ziel der ETA-Gewalt geworden, betont Antonio Miguel Marrero, der für die Urlaubsinsel Fuerteventura wirbt. "Die kanarischen Inseln sind sicher, daran wird sich nichts ändern". Nur das Kanaren-Fest, das für den Abend im Wintergarten des prunkvollen Kaufhauses des Westens geplant war, wurde nach den Anschlägen abgesagt. Das konfliktträchtige Baskenland ist mit einem eigenen Stand in der Spanien-Halle vertreten. Ob sich die jüngsten Anschläge auf das Besucherinteresse auswirken, will der 29-jährige Baske Iban Yarza nicht einschätzen. "Dazu ist es noch viel zu früh."

Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD), der bei seinem Rundgang zur Eröffnung der Messe auch den Spaniern einen überraschenden Besuch abstattete, will von übertriebener Furcht nichts wissen. Die beste Reaktion auf die Anschläge sei Mitgefühl mit den Angehörigen und Solidarität mit dem gesamten spanischen Volk, sagte Clement. Die Deutschen sollten weiter nach Spanien fliegen, appelliert auch Tourismuschef Blanco Volmer. Die Terroristen dürften ihr Ziel nicht erreichen, die Menschen zu verunsichern. Die Branche gibt sich gelassen: Die "Renaissance der Balearen" werde diesen Sommer wie erwartet kommen, ist sich der Präsident des Reisebüro und Reiseveranstalter Verbands (DRV), Klaus Laepple, sicher.

Dem stimmen auch die reiselustigen Berliner zu. "Das kann doch überall passieren", sagt Eckhard Dehn, der seit den 70er Jahren in Spanien Urlaub macht. "Es wäre traurig, sich davon beeinflussen zu lassen. Dazu ist das Land viel zu schön", schwärmt der 64-Jährige, der sich bereits mit Prospekten eingedeckt hat. Auch der 38-jährige Wolf Schmutterer will sich von einer Spanienreise nicht abhalten lassen. "Wohin soll man denn sonst noch fahren?" Gerade sei er in Südafrika gewesen, erzählt der Berliner. "Das gilt zwar als Terrorismus-sicher, dafür wird man da schnell mal ausgeraubt."  (azl)


 

 
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