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 Canarias24.com: Newsarchiv vom April 2001

Mittwoch, 25. April 2001
Benzin ab heute wieder teurer

Heute Nacht um 0 Uhr haben die Tankstellen auf den Kanaren die Benzinpreise um rund 3 Peseten erhöht. Nach Ansicht der Experten könnte diese Erhöhung eine Welle weiterer Preisanstiege ankündigen. Sie könnten sogar das bislang erreichte Maximum von 120 Peseten pro Liter Super-Benzin übersteigen.

In den letzten 4 Jahren hat sich der Literpreis für Super-Benzin auf den Kanarischen Inseln um rund 40% erhöht. Im April 1997 bezahlten Autofahrer noch 80,2 Peseten pro Liter Super. Heute sind es über 112 Peseten.

Für Urlauber aus Deutschland ist Tanken auf den Kanaren dennoch angenehm - zahlen sie umgerechnet doch hier nur knapp mehr als die Hälfte der mittlerweile in Deutschland üblichen Preise.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Freitag, 20. April 2001
Chinas Präsident macht Zwischenstop auf Gran Canaria

Der Präsident der Volksrepublik China, Jiang Zemin, erfüllte sich am Mittwoch, nach eigenen Angaben, einen Lebenstraum auf Gran Canaria. Nach einem Staatsbesuch in sechs lateinamerikanischen Ländern befand sich Zemin auf der Rückreise nach China, entschied sich jedoch kurzfristig zu einem Zwischenstopp auf den Kanaren. Was der chinesische Präsident unbedingt sehen wollte, war das Haus von welchem Kolumbus aufbrach, um Amerika zu entdecken. Zemin genoss die Stadtbesichtigung und einige Stunden der Entspannung. Nach 13 Stunden hob die Maschine des Staatschefs erneut ab; und dieser widmete sich wieder den Staatsgeschäften und dem Konflikt mit den USA.  (azl)

Freitag, 20. April 2001
Polizist starb an Herzversagen - Täter stellte sich selbst

Ein Beamter der Guardia Civil ist in Tacoronte im Norden Teneriffas an einem Herzinfarkt gestorben, als er gerade einen 28jährigen Delinquenten verhaften wollte. Vorausgegangen war eine heftige und lautstarke Diskussion, die den 51jährigen Polizisten offenbar enorm aufgeregt hat. Der 28Jährige fuhr anschließend zu einem Polizeirevier in La Laguna und stellte sich.  (azl)

Montag, 16. April 2001
Kurios: BSE-Verdacht auf Teneriffa stellt sich als Unterernährung heraus

Nachdem es auf den Kanaren bislang keinen Verdachtsfall auf BSE gegeben hat, überraschte vor wenigen Tagen die Nachricht, daß Tierärzte der Landwirtschaftsbehörde eine Kuh in Santiago del Teide untersuchen sollten, die nach Auskunft ihres Besitzers nach wiederholten "Zitteranfällen" im Stall zusammengebrochen sei.
Juan Gómez, ein Bauarbeiter aus Galicien, der in seinem Stall nur diese eine Kuh und einige Schafe hält, hatte die Landwirtschaftsbehörde avisiert und gebeten, sein Tier zu untersuchen. Wie bekannt wurde, beabsichtigte er, der Behörde die Kuh zu verkaufen, um die Transport- und Analysekosten im Inselschlachthof einzusparen.

Die Tierärztin der Landwirtschaftsbehörde, die das Tier untersuchte, stellte jedoch keinerlei Symptome einer ansteckenden Krankheit fest, sondern bestätigte, daß das Tier aufgrund von Unterernährung zusammengebrochen ist. Nicht artgerechte Haltung war der Grund für die Erkrankung der Kuh, die folglich nicht in den Inselschlachthof gebracht werden mußte. Gegen Juan Gomez wird nun ein Verfahren wegen Tierquälerei und Verwahrlosung eröffnet.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Samstag, 14. April 2001
Russisches Schiff vor Teneriffa versenkt

Letzten Mittwoch waren mit dem maroden Fischerboot "Ashva" 103 illegale Einwanderer im Fischerhafen von Santa Cruz de Tenerife abgesetzt worden. Nun sah sich die kanarische Regierung gezwungen, das marode Schiff vier Meilen vor der Küste zu versenken, da Gesetze dies im Falle eines drohenden Sinkens im Hafen vorsehen. Die 103 illegalen Einwanderer aus dem Senegal und Sierre Leone befinden sich in Polizeigewahrsam, fünf von ihnen im Krankenhaus. Die 12 Besatzungsmitglieder der "Ashva" wurden verhaftet und gestern dem Richter vorgeführt, ihnen drohen Strafen wegen "Menschenhandel". Wie die Nachrichtenagentur "efe" berichtet, zeigte die "Ashva" starke Wassereinbrüche und hätte bereits auf dem Weg vom afrikanischen Kontinent zu den Kanaren sinken können.  (azl)

Donnerstag, 12. April 2001
Ostern: Zeit der religiösen Traditionen

Im katholisch geprägten Spanien hat die Osterzeit einen ganz besonderen Stellenwert. Da wird speziell die Karwoche sehr intensiv begangen. Die Prozessionen der Kar- und Osterzeit setzen einen wichtigen Akzent im Leben auf den Inseln. Hier die wichtigsten von La Laguna, La Orotava und Puerto de la Cruz:

La Laguna

Gründonnerstag, 12. April um 20 Uhr (Parroquia de Santo Domingo de Guzmán), 20.30 Uhr (Kathedrale) und 21 Uhr (Parroquia de San Lázaro).
Karfreitag, 13. April um 4 Uhr morgens (Real Santuario del Santísimo Cristo de La Laguna), 12 Uhr (Parroquia de Nuestra Señora de la Concepción) und 16.30 Uhr (Parroquia de Santo Domingo de Guzmán).
Alle Prozessionen werden von verschiedenen Stadtkapellen begleitet und durchlaufen die Hauptstraßen der Universitätsstadt La Laguna. Die Hauptprozession findet um 17 Uhr statt. Sie geht von der Kathedrale aus über Juan de Vera, San Agustín, Nava y Grimón, Obispo Rey Redondo, Plaza de la Concepción, Ascanio y Nieves, San Agustín, Juan de Vera bis hin zum Real Santuario del Santísimo Cristo de La Laguna. Um 21.00 Uhr geht die Procesión del Silencio in absoluter Stille von der Kathedrale aus über Obispo Rey Redondo, Plaza del Adelantado und Santo Domingo bis zur Parroquia de Santo Domingo de Guzmán.
Ostersonntag, 15. April um 11 Uhr (Kathedrale und Parroquia de Nuestra Señora de la Concepción und Parroquia de Santo Domingo de Guzmán) Ostersonntagsmesse mit Segnung durch den Bischof.

Puerto de la Cruz

Gründonnerstag, 12. April um 17.30 Uhr Messe und um 19 Uhr Feier des letzten Abendmals (Hauptkirche Iglesia de la Peña de Francia) mit anschliessender Prozession.
Karfreitag, 13. April: Die Feier des Leidens und Sterbens unseres Herrn. Kreuzwegandacht um 5 Uhr morgens mit Kreuzigungsprozession von der Hauptkirche Iglesia de la Peña de Francia aus. Um 18 Uhr Liturgiefeier in der Hauptkirche mit Passionslesung. Um 19.15 Uhr findet die Kreuzwegandacht in der Iglesia de la Peña de Francia statt. Anschließend die Hauptprozession. Sie führt durch die Straßen San Juan, Quintana, Agustín de Bethencourt, Luis de la Cruz, Cólogan, Iriarte und Doctor Pisaca bis zur Kapelle Cuaco. Um 22.30 Procesión del Silencio (Schweigeprozession) von der Kirche San Francisco aus.
Ostersamstag, 14. April um 22 Uhr die Feier der Heiligen Osternacht mit Osterlob in der Iglesia de la Peña de Francia.
Ostersonntag, 15. April Heilige Messe um 11 Uhr mit anschliessender Auferstehungsprozession.

La Orotava

Gründonnerstag, 12. April um 5.30 Uhr morgens Kreuz-wegprozession (Parroquia de la Concepción). Um 17.30 Uhr: Feier des letzten Abendmahls (Parroquia de San Juan Bautista und Parroquia de la Concepción). Um 22 Uhr Prozession mit anschließender Osterlesung auf dem Rathausplatz.
Karfreitag, 13. April um 11 Uhr in der Kirche San Juan Bautista: Via Crucis um die Kirche. Um 16.30 Uhr (Parroquia de San Juan Bautista) und um 17.00 Uhr (Parroquia de la Concepción) Feier des Sterbens Christi mit Prozession. Um 22.30 Uhr von der Parroquia de la Concepción ausgehend: Schweigeprozession.
Ostersamstag, 14. April um 23 Uhr in der Parroquia de la Concepción und in der Kirche San Juan Bautista: Feier der Osternacht, anschließend Prozession.
Ostersonntag, 15. April um 11.30 Uhr in der Kirche Parroquia de la Concepción: Ostersonntagsmesse und anschliessend Auferstehungsprozession. In der Kirche San Juan Bautista um 8.30 und 12.00 Uhr: Ostersonntagsmesse und anschließend Auferstehungsprozession.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Montag, 9. April 2001
Kosmonauten der MIR auf Erholungsurlaub in Lanzarote

748 Tage ist der russische Kosmonaut Sergej Avdayew in der Raumstation MIR um die Erde gekreist und hält damit den Weltrekord für den längsten Aufenthalt im Weltraum. Speziell machte er Furore auf den Kanaren – durch einen Werbespot. Die Message lautete sinngemäß: "Ich habe bei meinem Aufenthalt im Weltraum das Paradies entdeckt. Auf der Erde. Die Kanarischen Inseln."

Für die russischen Weltraumfahrer wird dieser Slogan nun Wirklichkeit. Künftig dürfen sie sich mit einem speziell für sie entwickelten Reha-Programm auf den Kanaren von den psychischen und physischen Belastungen der Weltraumfahrt erholen.
Jetzt war eine Delegation der russischen Weltraumforschung auf Lanzarote, um die medizinischen Einrichtungen sowie die Unterkunftsmöglichkeiten zu besichtigen. Der Moskauer Reha-Spezialist Alexander Romanow erklärte anschließend, der Gesamteindruck sei "hochgradig positiv" gewesen. Bisher seien die Kosmonauten zur Rehabilitation meist in Erholungsgebiete am Schwarzen Meer geschickt worden. Man habe sich jedoch nun für die Kanaren entschieden, da auf den Inseln praktisch das ganze Jahr über sommerliches Klima herrscht und auch die notwendige Infrastruktur für ein erfolgreiches Erholungsprogramm vorhanden ist.

Die ersten zwölf Kosmonauten, die einen Urlaub auf Lanzarote genießen werden, sollen schon im Mai auf die Insel kommen. Die Kosmonauten erneut an die Schwerkraft der Erde gewöhnen und das Muskelgewebe wieder zu trainieren sind die Hauptaufgaben der betreuenden Ärzte. Das Reha-Programm verbindet körperliches Training mit mentalen Übungen und Erholung. Ziel ist die langsame und stufenweise Wiedergewöhnung der Astronauten an die Lebensbedingungen auf der Erde, damit sie weder psychischen noch physischen Schaden durch ihre Weltraumexpedition nehmen.

Für die Kanaren ist dieses Abkommen von großer Bedeutung, da die Unterbringung der Kosmonauten auf den Inseln internationales Interesse weckt und einmal mehr das hervorragende Klima und den Erholungswert der Kanaren als Urlaubs- und Reiseziel hervorhebt.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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