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 Canarias24.com: Newsarchiv vom April 2003

Dienstag, 22. April 2003
Umweltorden für La Palma

Die grüne Kanareninsel La Palma ist nun zum Unesco-Reservat der Biosphäre avanciert. Mit der feierlichen Übergabe des Diploms an den Cabildo-Präsidenten José Luis Perestrelo ist diese Ernennung am 21. April offiziell geworden.

Das Gebiet El Canal y Los Tiles auf La Palma wurde bereits 1983 zum Welt-Biosphärenreservat deklariert. Die damaligen 511 Hektar wurden dann 1998 auf 13.420 Hektar erweitert. Nun ist die gesamte Insel unter den besonderen Schutz der Unesco gestellt.

Zu den Biosphären-Reservaten gehören weltweit die wichtigsten Ökosysteme des Planeten und deren Artenvielfalt. Als Naturschutzgebiete stehen sie der wissenschaftlichen Beobachtung zur Verfügung, und ihre biologische Vielfalt ist geschützt. Von den etwa 370 Biosphären-Reservaten, die auf der ganzen Welt existieren, gibt es in Spanien 15. Sowohl die Kanareninsel Lanzarote als auch die Baleareninsel Menorca sind Welt-Biosphären-Reservat aufgrund ihrer einzigartigen Natur.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Mittwoch, 9. April 2003
Tourismus: Ausweichmanöver auf die Kanaren

Der Krieg im Irak hat viele hunderte Urlauber dazu veranlasst, ihre Reisen in potentiell gefährdete Länder zu stornieren beziehungsweise umzubuchen. Wie deutsche Reiserveranstalter informierten, stehen die Kanarischen Inseln und der Balearen-Archipel ganz oben auf der Beliebtheitsliste.

Bei der TUI gingen nach eigenen Angaben nur einen Tag nach Kriegsbeginn schon 400 Umbuchungsanträge ein, während Neckermann und Thomas Cook ebenfalls ein gesteigertes Interesse der Kunden an den beiden spanischen Inselgruppen melden.

Günstige Charterflüge und Pauschalreisen auf die Kanaren bietet "Canarias24.com" im Reisecenter an.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 3. April 2003
Höhere Steuerbelastung für Ausländer?

Im Sommer letzten Jahres überraschte Lorenzo Olarte seine damals Noch-Parteifreunde mit der Ankündigung, er werde die Kanarische Koalition (CC) und damit auch die von ihm gegründete Centro Canario Nacionalista (CCN) verlassen, um eine neue Partei zu gründen. Mit der neu aus der Taufe gehobenen Unión Canaria (UC) tritt der ehemalige Präsident der kanarischen Regierung in den Wahlkampf 2003 und hat sich zum Ziel gesetzt, CC zu stürzen.

Es scheint allerdings so, als ob UC es nötig habe, mit allen Mitteln um Sympathisanten zu werben. Im Rahmen der Partei-Präsentation in Las Palmas sickerten auch schon einige konkrete Punkte des Parteiprogramms durch, mit denen die Wähler überzeugt werden sollen. Unter anderem will UC im Falle eines Wahlsieges unterschiedliche Besteuerungen für große Einkaufszentren, Bauunternehmen, Versicherungsgesellschaften, Banken und Hotelbetriebe einführen. Außerdem strebt UC eine stärkere Besteuerung ausländischer Unternehmen auf den Inseln an.

Ansonsten unterscheidet sich das Parteiprogramm in vielen Punkten kaum von dem der Kanarischen Koalition. Auch UC tritt für die Schaffung einer kanarischen Polizei ein, ein seit Jahren von CC befürwortetes Projekt.

Einigkeit herrscht auch in der Bevölkerungsfrage, denn UC ist der Meinung, dass auf den Inseln "keine Stecknadel mehr Platz hat" und unbedingt Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Einwanderung auch von EU-Bürgern zu beschränken. Weiterer zentraler Punkt des Parteiprogramms von UC ist die Schaffung einer von Madrid unabhängigen kanarischen Steuerbehörde. Mit einem eigenen Finanzministerium, so Lorenzo Olarte, könne besser auf die spezifischen Bedürfnisse der kanarischen Inseln eingegangen werden, die von der übergeordneten spanischen Behörde übersehen und unbeachtet bleiben.

Wenig Beachtung schenkten die Mitglieder von CC der Parteipräsentation von UC in Las Palmas. Sie seien kaum besorgt über den neu aufgetretenen Wahlkandidaten, denn in den bisher durchgeführten Wählerumfragen tauche UC noch nicht einmal auf.
"Ich weiß nicht, ob Olarte Präsident der Regionalregierung werden kann, aber vielleicht wird er ja Präsident seines Nachbarschaftsverbandes", bemerkte ein CC-Sprecher frech.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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