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 Canarias24.com: Newsarchiv vom Mai 2001

Dienstag, 29. Mai 2001
Vier Millionen Menschen besuchten den Teide

Spanienweit erfreuen sich die zahlreichen Nationalparks grosser Beliebtheit, die sich in regen Besucherzahlen niederschlägt. Im Jahr 2000 lag der Nationalpark Las Cañadas del Teide mit rund 4 Millionen Besuchern wieder an der Spitze der landesweiten Besucherzahlen, gefolgt von Picos de Europa, dem grössten der 12 spanischen Nationalparks, und dem Naturpark Timanfaya auf Lanzarote.

Nur zwei Nationalparks verzeichneten Besucherzahlen unter 100.000 Personen: der Parque Nacional Cabañeros in Ciudad Real und der einzige Meer-Land-Park, der im Cabrera-Archipel auf den Balearen liegt.

Obwohl der Teide-Nationalpark mit 19.000 Hektar längst nicht der grösste Spaniens ist, zählt er jedes Jahr die grössten Besucherzahlen. Im vergangenen Jahr wurde der Teide von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt, und die Nationalparkverwaltung sowie das Insel-Cabildo beraten seit einiger Zeit über Massnahmen zur Einschränkung der Besucherzahlen, beziehungsweise zum Schutz und zur Erhaltung der einzigartigen Landschaft. Der Gedanke, Eintrittsgebühren zu verlangen, wurde jedoch beseite geschoben.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Sonntag, 27. Mai 2001
Telefónica verlegt neues Unterseekabel

Die spanische Telefongesellschaft Telefónica hat am 10. Mai mit der Verlegung eines neuen Unterseekabels für die Telekommunikation begonnen. Rund 900 Meter vom Strand von Las Canteras in Las Palmas entfernt war ein grosses Schiff zu sehen, von dem aus die Arbeiten für die Kabelverlegung geleitet wurden.

Das neue Glasfaserkabel, das den Namen SAT-3 trägt, wird für bessere und schnellere Telefonverbindungen zwischen Spanien und Südafrika sorgen und auf einer Strecke von 14.000 Kilometern verlegt. Die Kosten betragen circa 64 Milliarden Peseten. Zusammen mit SAT-3 wird ein weiteres Kabel verlagt, das PenCan-7, welches wiederum für schnellere Verbindungen zwischen dem spanischen Festland und den Kanaren sorgen wird. Dieses 1.471 Kilometer lange Unterseekabel wird in Las Palmes und Cádiz verankert, und die anfängliche Kapazität an Simultanverbindungen wird von Telefónica mit über 245.000 angegeben, erweiterungsfähig auf nahezu 2 Millionen.

Ein Sprecher der Telefongesellschaft versicherte, dass die neuen Kabel dei Qualität der Telekommunikation auf den Kanarischen Inseln erheblich verbessern werden. Nicht nur die Übertragungskapazität werde erhöht, auch die Qualität der Internetverbindungen werden steigen. Studien von Telefónica haben ergeben, dass 80% der Verbindungen über das Netz in die USA gehen. Die Verbindungen mit Nordamerika laufen bislang über zwei Unterseekabel; eines geht von El Médano auf Teneriffa aus - das Atlantis-2 -, und das andere - das Columbus-3 -, ist an Spaniens Südspitze in Cádiz verankert. Mit dem PenCan-7 wird eine schnellere Verbindung mit dem in Cádiz verankerten Kabel möglich, was nach Aussage von Telefónica die Internetverbindungen mit den USA schneller und sicherer machen wird.

Die Kanarischen Inseln haben sich bereits vor Jahren als strategisch günstiger Punkt für die Zusammenführung von Telefon-Unterseekabeln erwiesen, und heute sind zahlreiche Verbindungen zwischen Europa, Amerika und Afrika an Punkten des Archipels verknüpft.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Dienstag, 22. Mai 2001
Ayuntamiento goes Internet

Im Rathaus von Santa Cruz de Tenerife wird derzeit auf Hochtouren an einem System gearbeitet, das den Bürgern einen umfassenden Service über das Internet geben soll. Im "virtuellen Rathaus" sollen alle Formalitäten erledigt werden können, für welche man bisher persönlich im Rathaus erscheinen musste. Schon Ende des Jahres soll der Service zur Verfügung stehen. Das Budget für das Projekt umfasst rund 215 Mio. Peseten in diesem Jahr.

Auch ein Intranet zwischen den verschiedenen Gemeinden wird dazugehören und auf diese Weise den Datenaustausch und Bearbeitungszeiten beschleunigen.  (azl)

Montag, 14. Mai 2001
Autobahn von Santa Cruz bis Güímar ist sechsspurig geplant

Die kanarische Regierung hat das ihrige für dieses Mamutprojekt bereits getan: Die Projektbeschreibung zur Erweiterung der Südautobahn von vier auf sechs Spuren zwischen der Hauptstadt Santa Cruz und dem Ort Güímar steht. Nun muss das Entwicklungsministerium das Bauvorhaben im Laufe des kommenden Jahres ausschreiben, damit die Arbeiten im Jahr 2003 in Angriff genommen werden können.

Für das Bauprojekt, das eine der meistbefahrenen Autobahnstrecken auf Teneriffa betrifft, wurden über 11 Milliarden Peseten veranschlagt.

Abgesehen von der Erweiterung der Autobahn auf einer Gesamtstrecke von 25,6 Kilometern beinhaltet das Projekt auch die Verbesserung zahlreicher Autobahnausfahrten, die heute nicht mehr die vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen erfüllen, und ein Programm zur Verschönerung der Umwelt am Rande der Autobahn und der jeweiligen Ausfahrten.

Im Januar wurde die Neuasphaltierung und Ausbesserung der Strassendecke auf einigen Strecken der Südautobahn bereits angekündigt. Nun scheint es auch wirklich bald soweit zu sein: Das Unternehmen "Dragados Obras y Proyectos S.A." hast das Rennen bei der öffentlichen Ausschreibung gemacht und wurde nun mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt.

Für über 456 Millionen Peseten soll die Strassendecke der Südautobahn auf der Höhe von Arafo, Güímar und Fasnia ausgebessert und neu asphaltiertw erden. Ausserdem sollen auf diesen Strecken, die die meisten Mängel aufweisen, neue Leitplanken angebracht werden.

Sechs Monate sollen die Arbeiten vorraussichtlich dauern und hauptsächlich zu Zeiten geringen Verkehrsaufkommens durchgeführt werden.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 10. Mai 2001
Auf La Palma entsteht ein 2,5 Kilometer langer Tunnel

Die Arbeiten an dem neuen Tunnel, der sich auf einem Strassenabschnitt der TF-812 zwischen Santa Cruz de La Palma und Los Llanos de Aridane befindet, gehen rasch voran. Davon konnte sich am 4. Mai der kanarische Regierungsabgeordnete für öffentliche Bauvorhaben, Antonio Castro Cordobez, bei einer Besichtigung der Baustelle überzeugen.

Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf die Bohrung des Tunnelgangs, der mit 2.446 Metern der längste auf den kanarischen Inseln sein wird. Bis jetzt sind bereits 1.395 Meter - 60% der Gesamtstrecke - durchbohrt worden.

Wenn die Bauarbeiten in diesem Tempo weitergeführt werden können und keine durch Geländegegebenheiten bedingten, unerwarteten Hindernisse auftreten, kann das Tunnelgehäuse bis November dieses Jahres fertig werden. Das wüde bedeuten, dass nach Beendigung der Restarbeiten der Tunnel im Sommer 2002 für den Verkehr freigegeben werden kann.

Mit diesem über 4,2 Milliarden teuren Projekt soll die Verkehrsverbindung zwischen den zwei grössten Gemeinden der Insel erheblich verbessert werden.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Mittwoch, 9. Mai 2001
Der Euro ist da!

Der Euro ist da! Unter höchsten Sicherheits- und Geheimhaltungsvorkehrungen lief am 24. April das Schiff "Andalucía Express", das Tage zuvor von Sevilla aus in See gestochen war, in den Hafen von Las Palmas de Gran Canaria ein. An Bord eine wertvolle Fracht: 10 Container, die jeweils 20 Tonnen schwer waren, bis an den Rand gefüllt mit der neuen Währung, dem Euro.

Damit sind die kanarischen Inseln die erste spanische Region, die die neue europäische Währung in Empfang nehmen durfte. Die Verteilung des neuen Zahlungsmittels an die anderen spanischen Autonomien wird erst im September beginnen.

Als Grund für diesen frühzeitigen millionenschweren Transport wurde von Regierungsseite die Insellage sowie Entfernung der Kanaren zum Festland angegeben. Nur so konnte ein sicherer Transport gewährleistet werden, über dessen Ablauf bis zum Stichtag so gut wie nichts bekannt war, auch wenn zahlreiche Gerüchte im Umlauf waren, die Anlass genug lieferten, um eine baldige Ankunft des Geldes erwarten zu lassen, letztendlich aber nur eine Art Ablenkungsmanöver waren, um die Vorbereitungen für einen möglichen Überfall von vornherein zu vereiteln.

Die neuen Devisen, die in Begelitung eines gewaltigen Polizeiaufkommens in ein Sicherheitslager in der Gemeinde Telde transportiert wurden, werden ab September auf die verschiedenen Inseln verteilt. Genauere Angaben über die Geldmenge werden aus Sicherheitsgründen noch nicht gemacht.

Spanienweit werden ab 1. Januar 2002 7,8 Milliarden Euros in Form von Münzgeld in Umlauf gebracht und 1,9 Milliarden in Geldscheinen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Freitag, 4. Mai 2001
Messehalle von Santa Cruz durch Risse gefährdet

Seit gestern laufen die Arbeiten um das Hauptgebäude des Messegeländes in Santa Cruz abzustützen. Durch einen Riss ist die Stabilität des Gebäudes in Gefahr. Nun wird versucht mit Gerüsten und Stützen das Schlimmste zu verhindern.

Nicht zum ersten Mal werden an dem Gebäude des Architekten Santiago Calatrava aus Valencia Mängel festgestellt. Seit Übergabe durch die Baufirma Necso im Jahre 1997 waren undichte Stellen im Nordgewölbe, Feuchtigkeit auf der Terrasse oder Spalten in tragenden Säulen entdeckt worden.  (azl)


 

 
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