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 Canarias24.com: Newsarchiv vom Juni 2002

Dienstag, 18. Juni 2002
Urlaubsflieger meiden Generalstreik in Spanien

Der Generalstreik in Spanien zwingt die deutschen Urlaubsflieger neu zu planen. Tausende Touristen fliegen nun nicht Donnerstag, sondern Mittwoch oder Freitag in die Sonne.

Wegen des Generalstreiks in Spanien am Donnerstag verschieben die großen deutschen Reiseveranstalter zahlreiche Flüge. Die Unternehmen TUI und Thomas Cook kündigten am Montag an, den Großteil ihrer Flüge auf Mittwoch oder Freitag zu verschieben.

TUI verlegt die meisten seiner für Donnerstag geplanten 47 Verbindungen nach Spanien auf den Freitag, wie ein TUI-Sprecher am Montag in Hannover mitteilte. Größtenteils handele es sich dabei um Flüge auf die Kanaren. Die Pläne seien so geändert worden, dass viele Maschinen erst nach Mitternacht in Spanien ankämen und so voraussichtlich nicht mehr vom Streik betroffen seien, sagte der Sprecher weiter. Fast alle der rund 5000 betroffenen TUI-Reisenden wurden seinen Angaben zufolge bereits durch ihre Reisebüros über die Verschiebungen informiert.

Auch die Gäste vor Ort seien schon in der vergangenen Woche über den Streik in Kenntnis gesetzt worden, sagte der TUI-Sprecher weiter. Ob es am Donnerstag zu größeren Beeinträchtigungen der Urlauber in Spanien kommen werde, konnte er nicht sagen: "Es bleibt abzuwarten, wie groß der Streik wirklich wird." Es seien "Mindestdienstleistungen" garantiert worden. Wie diese genau aussehen, sei nicht bekannt. Er wies aber darauf hin, dass die Gewerkschaften angekündigt hätten, die Arbeitsniederlegungen auf einen Tag zu beschränken, so dass die Folgen für die Touristen vermutlich gering seien.

Auch der Reiseveranstalter Thomas Cook verlegt seine Flüge weitgehend auf den Mittwoch oder den Freitag. Das Unternehmen, zu dem unter anderem Neckermann, Bucher und Kreutzer gehören, habe seit Freitag die Reisenden so weit wie möglich per Telefon informiert, um mit ihnen die Änderungen zu besprechen, sagte eine Thomas-Cook-Sprecherin auf Anfrage in Oberursel. Insgesamt seien von den geänderten Flugdaten 9000 Reisende betroffen. Wenn die Urlauber wegen der Änderungen von einem anderen Flughafen abfliegen müssen, würden die Kosten für eine Bahnfahrt zweiter Klasse erstattet. Cook-Reisende können sich über eine Hotline mit der Nummer 01803/100380 informieren.  (azl)

Donnerstag, 13. Juni 2002
Flaschenpost schaffte es von La Palma nach Florida

Carmen Quintero, wohnhaft in der Gemeinde Mazo auf La Palma, kam aus dem Staunen kaum mehr heraus, als sie einen Brief aus Florida, USA, erhielt. Zusammen mit ein paar Freunden hatte Carmen vor einiger Zeit eine mit Wünschen gefüllte Flaschenpost in den Atlantik geworfen, die doch tatsächlich von jemandem gefunden wurde: am anderen Ufer des Atlantischen Ozeans.

Natürlich staunte auch Lori Veber nicht schlecht, als sie während eines Strandspaziergangs die Flasche fand. Elf Monate hatte die Flaschenpost für ihre Reise in die USA gebraucht, und die Wunschzettelchen waren trotz Wasser, Salz und Sonne noch leserlich.
Der Zufall wollte es, daß Lori Veber die Flasche just am "Thanksgiving Day", dem amerikanischen Erntedanktag, fand, und die Flaschenpost wurde natürlich zum Familiengespräch.

Letztendlich wurde der Entschluß gefaßt, die Flasche erneut ins Meer zu werfen und ihren Inhalt vielleicht noch durch ein paar Wünsche zu ergänzen.

In ihrem Brief an Carmen Quintero erkundigte sich Lori Veber auch, ob denn einige der Wünsche, die so hoffnungsvoll dem Atlantik anvertraut wurden, in Erfüllung gegangen sind.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Montag, 10. Juni 2002
Geschafft! "Mission Impossible" im Atlantik

Er hat das Unmögliche geschafft: David Meca, katalanischer Langstreckenschwimmer, mehrmaliger Weltmeister, seit einigen Monaten wohnhaft im Süden Teneriffas. Berühmt war er schon vorher, insbesondere für seinen Drang zum Abenteuer und den ungewöhnlich schweren Herausforderungen, denen er sich immer wieder stellt.
Im vergangenen Jahr glänzte Meca durch seine Leistung bei der Bewältigung der Strecke von La Gomera nach Teneriffa. In der Rekordzeit von 8 Stunden und 6 Minuten durchschwamm der mutige 28jährige die 44,5 Kilometer Atlantik, die die beiden Inseln trennen. Der Rekord war noch kaum verdaut, da kündigte Meca schon sein nächstes Abenteuer an.

Diesmal mußte er jedoch selbst zugeben, daß er nur sehr geringe Erfolgschancen hatte. Von Teneriffa nach Gran Canaria schwimmen bedeutet immerhin 110 km auf offenem Meer und nonstop zu schwimmen. Monatelang bereitete Meca sich auf diese selbstgewählte schwere Probe vor, für die er sich das Datum des kanarischen Regionalfeiertags, den
30. Mai, ausgesucht hatte. Ein Schwächeanfall während des Trainings wenige Tage vorher ließ die Hoffnung auf einen Erfolg zwar sinken, entmutigte den selbstbewußten jungen Schwimmer jedoch keineswegs.
Um 00.00 des 30. Mai sprang er in Santa Cruz ins Wasser. Und schwamm und schwamm. Der letzte Lagebericht erfolgte über die Abendnachrichten desselben Tages: "Meca schwimmt weiter und wird den Strand von Las Canteras auf Gran Canaria in circa eineinhalb Stunden erreichen". Doch bis zum Schluß blieb es spannend. Der Neoprenanzug des Schwimmers hatte ihn wundgescheuert; Brechreiz und Durchfall zwangen ihn zu einer kurzen Pause auf einem der Begleitboote. Der Arzt behandelte ihn kurz, der Neoprenanzug wurde gewechselt, und Meca sprang erneut in die Fluten. Mit bis zu zwei Meter hohen Wellen und Windstärken von über 5 Knoten hatte der Sportler zu kämpfen, doch ließ er sich und seinen Willen nicht unterkriegen.
"Nach den ersten zwei Stunden dachte ich daran aufzugeben", verriet er später, "doch nach den schwierigen Nachtstunden sah ich bei Sonnenaufgang am Horizont Gran Canaria, und das gab mir neue Kraft". Den Käfig, der zu seinem Schutz vor Haifischen in der Nacht eingesetzt werden sollte, lehnte er letztendlich ab. Grund: Kritiker hatten seinen Sportsgeist angezweifelt und gespöttelt, er wolle den Käfig für ein leichteres Vorankommen nutzen. Meca bewies: Es geht auch ohne.

Ehrgeiz und Kämpfergeist ohne Grenzen
Aufgrund seiner Erschöpfung wurde ihm angeboten, Kurs auf das nähergelegene Agaete zu nehmen, doch ehrgeizig lehnte er ab. Begründung: "Eher sterben als die Pläne ändern. Außerdem werde ich in
Las Canteras von meiner Familie erwartet". Daß er am Strand von rund 20.000 begeistert jubelnden Menschen empfangen werden würde, hatte er nicht gedacht. "Danke, danke, ich werde diesen Tag nie vergessen", waren seine ersten Worte für das Publikum.

110 Kilometer offenes Meer in 23 Stunden nonstop durchschwimmen. David Meca hat mit seiner Rekordleistung eine symbolische Brücke zwischen den beiden Kanareninseln geschlagen und sich selbst übertroffen. Das Unmögliche wahr gemacht. Der Ehrgeiz und Abenteuergeist des Schwimmers kennt keine Grenzen. Doch nun hat Meca erstmal genug von Abenteuern. Von neuen Herausforderungen will er momentan noch nichts wissen und betont: "Ich habe zu viel gelitten, und es muß Zeit vergehen, bevor ich mich vielleicht wieder einer neuen Herausforderung dieser Größenordnung stelle".


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Mittwoch, 5. Juni 2002
Sky Park: Extremsport in Las Américas

Ende Mai wurde in Adeje im Ortsteil Torviscas Bajo, der Sky Park eröffnet. Es handelt sich um die erste Anlage für Extremsport in Spanien und eine der ersten in Europa. Aus der Tatsache, daß den Millionen Urlaubern, die alljährlich auf die Insel kommen, relativ wenig an Freitzeitmöglichkeiten geboten wird, wurde 1998 die Idee für den Sky Park geboren. Im Juni 1999 begannen die Bauarbeiten in Torviscas, die jetzt beendet worden sind. Hier sollen dem Besucher zahlreiche Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten geboten werden. Dabei wurde auch in hohem Maße an Kinder gedacht.

Auch für Kinder viel Spaß
Bungee-Sprünge und SCAD von einem 60 m hohen Turm, der extra für diesen Zweck konstruiert worden ist, die Bungee-Rakete sowie die Wolkenkratzer-Schaukel neuester Technik werden eher die jungen Leute reizen. Für die Kinder gibt es einen der größten Wasserparks Europas, ausschließlich mit klimatisierten Süßwasserpools, ein Bungee-Trampolin, Miniturm und vieles mehr. Das Unternehmen versichert, daß es über Installationen und Animation verfügt, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene viele Stunden zu unterhalten und zu beschäftigen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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