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 Canarias24.com: Newsarchiv vom Juli 2001

Dienstag, 24. Juli 2001
Aus für neue Hypermärkte

Wie Pilze sind sie in den letzten zehn Jahren aus dem Boden geschossen, die großen Einkaufszentren und Hypermärkte auf den Kanaren. Bestes Beispiel für die weitere Zupflasterung der Inseln mit Einkaufszentren ist der Bau des neuen Centro Comercial Alcampo in La Orotava – ein Projekt, das nicht nur Umweltschützer als überflüssig bezeichnen.

Der Bau von immer neuen Großflächen-Supermärkten und Kaufhäusern hat nicht nur eine Protestwelle unter den kleinen und mittleren Unternehmen ausgelöst, die immer mehr um ihre Einnahmequellen fürchten, auch die Regierung befaßt sich nun angesichts der problematischen Lage mit diesem Thema. Adán Martín, Vizepräsident der kanarischen Regierung und Ressortleiter für Wirtschaft und Finanzen, erklärte jüngst der Presse gegenüber, daß die Kapazität des Archipels für Hypermärkte und Einkaufszentren erschöpft sei. "Wir sind am Ende des Fassungsvermögens für diese Art von Unternehmen des Handelssektors, und in nächster Zukunft sind keine weiteren Lizenzen geplant", so Martín. Besonders auf dem Lebensmittelsektor sei mittlerweile ein Angebotsmaximum erreicht worden, das keinesfalls weiter erhöht werden dürfe, betonte Adán Martín, der sich jedoch zu keinem Zeitpunkt als Befürworter oder Gegner eines Handelsmoratoriums bekannte. Sowohl der Handelsverband der Provinz Las Palmas, als auch der Teneriffas, haben die kanarische Regierung wiederholt aufgefordert, durch den Erlaß eines sogenannten Handelsmoratoriums die Einrichtung neuer Einkaufszentren und Hypermärkte komplett zu unterbinden. Diese Möglichkeit werde von Regierungsseite weiter in Betracht gezogen, denn die Aufnahmefähigkeit der Inseln für weitere großflächige Supermärkte sei heute erschöpft, und jeder weitere Betrieb dieser Art würde eine Überlastung der Kapazität bedeuten, die nicht zugelassen werden dürfe, so der kanarische Vizepräsident.

Subventionen für die Kleinen
Nach Gesprächen mit den wichtigsten Handelsverbänden der verschiedenen Inseln kündigte der kanarische Wirtschafts- und Finanzbeauftragte Adán Martín an, daß die kleinen und mittleren Betriebe demnächst mit Subventionen in Höhe von insgesamt 3 Milliarden Peseten rechnen dürfen. Die kanarische Regierung beabsichtigt damit, diesen Betrieben die Anpassung an die Aktualität des Handelssektors zu ermöglichen und wird daher vor allem technologische Innovation werten und die Unternehmen belohnen, die sich nach dem neuen wirtschaftlichen Entwicklungsplan der Inseln richten.

14 neue "Centros Comerciales"?
Im krassen Gegensatz zu den Äußerungen von Adán Martín steht die Haltung des spanischen Verbands der Einkaufszentren AECC, dessen Präsident Rafael Serrano der Nachrichtenagentur ACN Press gegenüber erklärte, der kanarische Markt sei keineswegs erschöpft. Außerdem, so Serrano, sei ein Moratorium auf diesem Handelssektor angesichts der Verkaufszahlen und des Investmentinteresses nicht sinnvoll.
Der Verbandspräsident sieht die Kapazität der Inseln mit 26 Einkaufszentren noch längst nicht als ausgeschöpft an, und kündigte an, daß in den nächsten vier bis sechs Jahren insgesamt 14 neue Centros Comerciales entstehen werden. Für sieben dieser Projekte liege bereits eine Baulizenz vor, fügte Rafael Serrano hinzu. Die neuen Einkaufszentren sollen in erster Linie auf den Inseln Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura entstehen und jeweils über eine Fläche von 50.000 Quadratmeter verfügen, so der Verband AECC.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 19. Juli 2001
Ab 1.August wird spanienweit das verbleite Super-Benzin abgeschafft

Ab dem 1.August soll es in Spanien an den Tankstellen kein verbleites Super-Benzin mehr geben. So lautet der Beschluss der Regierung vom 6. Juli. Damit gewinnt Spanien gegenüber den anderen beiden Ländern, die ebenfalls noch bleihaltiges Benzin vertreiben - Griechenland und Italien - einen Vorsprung von fünf Monaten, denn die EU hat den 1.Januar als Stichtag festgelegt, an dem in allen Mitgliedsstaaten das bleihaltige Benzin abgeschafft sein muss.

Als Ersatz für das bleihaltige Super haben die Erdölkonzerne ein neues Benzin entwickelt, das ebenfalls 97 Oktan enthält, jedoch durch einen Zusatz auf das Blei verzichten kann. Dieser Super-Ersatz soll ab dem 1. August an allen spanischen Tankstellen erhältlich sein, und der Verband der Erdölgesellschaften AOP gab bekannt, dass diese Umstellung für Verbraucher und Tankstellenbetriebe kaum finanzielle Nachteile bringen wird.

Der Preis des neuen Treibstoffs liegt zwar noch nicht fest, die AOP erklärte jedoch, das neue Produnkt werde nur "unbedeutend" teurer sein als das bisherige Super-Benzin, auch wenn die Produktion um einiges kostspieliger ist. Die Tankstellen können dieselben Zapfsäulen benutzten wie bisher für Super-Benzin und müssen somit keine grösseren Anpassungsarbeiten durchführen.

Laut Angaben der Automobilbranche fahren in Spanien derzeit immer noch rund 4 Millionen Fahrzeuge mit verbleitem Super-Benzin. Allerdings hat sich der Verbrauch von bleihaltigem Benzin zwischen Januar und Abril dieses Jahres im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres um 26,8% reduziert, während im gleichen Zeitraum der Konsum von bleifreiem Benzin um 14,8% gestiegen ist.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Sonntag, 15. Juli 2001
Lottoglück auf Teneriffa: 1,5 Milliarden Peseten

Die spanische "Lotería Nacional" verteilte gestern 1,5 Milliarden Peseten auf Teneriffa. Die entsprechenden Lose stammten aus einer Annahmestelle in La Laguna, wo zehn Serien der mit dem ersten Preis prämierten Nummer 50.327 verkauft wurden und aus Los Christianos, wo der zweite Preis mit der Nummer 55.879 Glück brachte.  (azl)

Donnerstag, 12. Juli 2001
Streiken nun die Busfahrer auf den Kanaren?

Wiederholt sich nun das Chaos wie es die Balearen vor zehn Tagen erlebt haben auch auf den Kanaren? Die 6500 Busfahrer auf Gran Canaria, Teneriffa und den übrigen fünf Atlantikinseln wollen nächste Woche streiken, wenn ihre Forderungen unerfüllt bleiben: Überstundenbegrenzung sowie 12 Stunden Ruhe zwischen zwei Arbeitstagen. Ein Gewerkschafter versuchte Urlauber zu beruhigen: "Die Streiks werden nicht so hart wie auf den Balearen."

Unterdessen legten auf Mallorca, Ibiza und Menorca die Fahrer die Streikkeule aus der Hand. Sie einigten sich mit den Arbeitgebern auf Lohnerhöhungen von 18 Prozent. Spanien-Reisenden droht aber noch weiteres Ungemach: Das Bodenpersonal der Flughäfen will bald für mehr Lohn streiken.  (azl)

Montag, 9. Juli 2001
"Fiesta del Carmen" in Puerto de la Cruz

Im Juli feiert Puerto de la Cruz das Fest seiner Schutzpatronin, der Virgen del Carmen. In dieser Zeit finden zahlreiche kirchliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt. Der wichtigste Tag des Festes ist der 17. Juli, an dem die alte Tradition der Stadt als Fischerort gewahrt wird, und die Standbilder der Vírgen del Carmen und des Schutzpatrons der Fischer, San Telmo, in Fischerbooten auf das Meer hinausgefahren werden.

Vom 26. bis 28. Juli gastiert das Ballet der Nationaloper von Kiew in Puerto de la Cruz.

Die wichtigsten Veranstaltungen in Puerto de la Cruz:

  • Donnerstag, 5.7., 22 Uhr: Vorstellung der Kandidatinnen zur Wahl der Festkönigin am Martiánez-Strand.

  • Freitag, 6.7., 22 Uhr: "Heineken Jazz Festival", Konzert des Gitarristen Pat Metheny im Parque Francisco

  • Samstag, 7.7., 11 Uhr: Eröffnung der Kunsthandwerksmesse auf der Plaza del Charco. 20:30 Uhr: Folklorefestival auf der Plaza del Charco

  • Sonntag, 8.7.. 11 Uhr: Kunsthandwerksmesse auf der Plaza del Charco. 12:30 Uhr und 20:30 Uhr: Folkloredarbietungen auf der Plaza del Charco

  • Donnerstag, 12.7., 23 Uhr: Auftritt des kanarischen Liedermachers "Kako" am Kiosk von Playa Jardín

  • Freitag, 13.7., 20:15 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung "San Telmo" im Instituto de Estudios Hispánicos. Die Ausstellung bleibt bis 27. Juli täglich von 11-13 und von 18-20 Uhr geöffnet. 21:45 Uhr: Wahl der Festkönigin auf der Plaza Europa

  • Samstag, 14.7., 20:30 Uhr: Festeröffnung von der Strasse Rosario Sotomayor ausgehend bis zum Fischerhafen. 21:30 Uhr: Kanarisches Abendessen unter freiem Himmel auf der Plaza Europa. Anschliessend - ab 22:30 Uhr- Tanzabend "Baile de Magos" (Teilnahme nur in kanarischer Tracht.)

  • Sonntag, 15.7., 21:30 Uhr: Tanzabend auf der Plaza del Charco

  • Montag, 16.7., 10 Uhr: Kinderfest auf der Plaza de Charco. 18:30 Uhr: Der Hausfrauenverband stellt Blumengestecke auf der Plaza del Charco aus. 21:30 Uhr: Grosses Sardinenessen-"Sardinada" - am Strand von San Telmo mit anschliessendem Tanz mit der Band "Maquinaria"

  • Dienstag, 17.7., 11 Uhr: Folklore am Fischerhafen. 11:30 Uhr: Fischfangwettbewerb für Kinder am Hafen. 17:30 Uhr: Messe mit anschliessender feierlicher Prozession mit den Standbildern der "Vírgen del Carmen" und des Schutzpatrons "San Telmo" bis zum Fischerhafen. Ab 21:30 Uhr: Tanz auf der Plaza del Charco

  • Samstag, 21.7., 22 Uhr: Konzert von "Arístides Moreno" und "Sin Fundamento" auf der Plaza Europa

  • Sonntag, 22.7., 10 Uhr: Flugmodell- und Flugschau an der Hafenmole. 21 Uhr: Folklorefestival auf der Plaza del Charco


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Sonntag, 8. Juli 2001
Vom Strand zum Schlittschuhlaufen

Eigentlich ist die Idee gar nicht abwegig. Wenn es in Nordeuropa Hallenbäder mit künstlichen Stränden und Wellen gibt, warum sollte auf Teneriffa nicht auch eine Eislaufbahn möglich sein. Trotz der milden Temperaturen des kanarischen Winters hält das Jugendamt der Stadt Santa Cruz anhand der Auskünfte des Unternehmens "Big Sport House" den Betrieb einer Eislaufbahn während der Wintermonate für möglich.

Wie der Leiter des Jugendamtes Jeremías Rivero mitteilt, ist das Projekt schon so gut wie verabschiedet, und die Eislaufbahn wird vorraussichtlich vom 6. November 2001 bis 6. Januar 2002 in Betrieb sein. Zur Debatte steht allerdings noch der Ort, an dem die 40 mal 25 Meter grosse Eisbahn aufgestellt wird. Als möglichen Standort gibt Rivero den Platz Alameda del Duque de Santa Elena im Anschluss an die Plaza España oder den Parkplatz gegeüber des Cabildos an.

Auf die Frage, wie denn die Temperatur für eine Eisbahn in unmittelbarer Meeresnähe gehalten werden soll, erwidert Jeremías Rivero, das Unternehmen "Big Sport House" habe bereits durch den Betrieb einer solchen Eisbahn – sogar während des Sommers – in Alicante Erfahrung mit ähnliche klimatischen Bedingungen wie auf den Kanaren. Auch gab es in Las Palmas auf Gran Canaria bereits vor Jahren einen kleinen Eispalast.

Die Eisbahn könne ausserdem mit einem Zeltdach abgedeckt werden, falls die Temperaturen in Santa Cruz dies erfordern, denn die Temperatur darf nicht mehr als 17 bis 18 Grad Celsius betragen.

Im kommenden Winter sollen also auch die Canarios in den Genuss einer Kostprobe des Wintersports kommen, und geschultes Personal sowie Trainer von "Big Sport House" werden dafür sorgen, dass auch Anfänger lernen, auf Schlittschuhen zu stehen. Die Bahn soll den ganzen Tag über bis 23 Uhr geöffnet sein.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 5. Juli 2001
Neuer Terminal in Los Rodeos ab Juli 2002 in Betrieb

Mit zwei Jahren Verspätung soll der neue Terminal des Nordflughafens Los Rodeos auf Teneriffa ab Juli 2002 endlich in Betrieb genommen werden. So kündigt es Entwicklungsminister Francisco Álvarez Cascos an und beruhigt ungeduldige Gemüter mit der Ankündigung, dass sich durch die Verbesserungs- und Erweiterungsarbeiten die Abfertigungskapazitäten des Flughafens auf 4 Millionen Passagiere erhöhen werden.

Mit dieser Ankündigung ging der Minister auf die Kritik des Parlamentsabgeordneten der Coalición Canaria, Paulino Rivero, ein. Rivero hatte moniert, dass Arbeiten, wie der neue Passagierterminal und das verbesserte Zufahrtsnetz, deren Fertigstellung für Herbst 1999 geplant war, bis heute noch nicht beendet wurde.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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