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 Canarias24.com: Newsarchiv vom Juli 2002

Mittwoch, 31. Juli 2002
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 (azl)

Samstag, 20. Juli 2002
Insel-Konflikt: Spanien verstärkt Truppen auf den Kanaren

Der Streit zwischen Spanien und Marokko um das Mini-Eiland "Perejil" hat wohl doch eine gewisse Verunsicherung bei den Spaniern ausgelöst. Bisher hiess es aus Regierungskreisen, die Kanaren seien auf keinen Fall betroffen. Nun wurden aber doch, offenbar als Vorsichtsmassnahme, die Truppen auf den vor der nordafrikanischen Küste gelegenen Kanarischen Inseln verstärkt. Nach Informationen der Zeitung "El Mundo" wurden auf der Insel Lobos (Seehund-Insel) zwischen Fuerteventura und Lanzarote 20 Soldaten stationiert. Touristenausflüge dorthin seien jedoch nicht beeinträchtigt.

Die Lage auf der Insel "Perejil" soll inzwischen nach Vermittlungsgesprächen des US-Aussenministers Collin Powell weitgehend geklärt sein. Ein Abzug der spanischen Truppen soll erfolgen, sobald Marokko erklärt, die Insel nicht wieder zu besetzen.  (azl)

Dienstag, 16. Juli 2002
Am Teresitas-Strand sicher durch den Sommer

Jedes Jahr wird zu Beginn der Badesaison am Teresitas-Strand von Santa Cruz ein Thema hoch aktuell: die Sicherheit. Nicht nur, daß die Besucherzahlen mit steigenden Temperaturen immer mehr zunehmen, auch die Zahl der kleinen Gauner und Delinquenten, die ein habgieriges Auge auf fremdes Eigentum werfen, wird größer. Natürlich kann der Strand keinesfalls als "gefährlich" eingestuft werden, allerdings ist die Gefahr eines Autoaufbruchs oder eines Diebstahls in den Sommermonaten größer.

Daß man besonders in der Sommerzeit seine Badesachen am Las Teresitas-Strand bei Santa Cruz besser keine Sekunde aus den Augen verlieren sollte und lieber keine Wertgegenstände im Auto läßt, ist keine Neuigkeit. Dank des verstärkten Einsatzes von Sicherheitskräften und Polizeibeamten, die am und um den einzigen Strand in unmittelbarer Nähe zur Inselhauptstadt patroullierten, konnte die Anzahl krimineller Taten im vergangenen Jahr um 20% gesenkt werden.

Auch in diesem Jahr sorgt, so erklärt Bürgermeister Miguel Zerolo, eine Sondereinheit der Lokal- sowie Nationalpolizei für Sicherheit am Strand (von Mitte Juni bis Ende September). Demzufolge kontrollieren vier Beamte vormittags und fünf nachmittags bis neun Uhr abends das gesamte Strandgebiet. Zusätzlich werden jeweils zwei Streifenwagen bei den Parkplätzen ihre Runden drehen. Zwei Beamte auf Motorrädern werden außerdem in den Verkehrsstoßzeiten dazu beitragen, daß Staus weitestgehend vermieden werden. Verstärkt werden diese Einheiten durch Mitarbeiter des Zivilschutzes, des Roten Kreuzes und eines Rettungsdienstes, der mit einer Tauchereinheit und einem Motorboot ausgestattet ist.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Montag, 8. Juli 2002
"Ein Vulkanausbruch sollte die ganzen Hotels an der Küste zuschütten"

José María Fernández Palacios hat eine Riesenwut auf Playa de las Américas und die Massen von Hotels, die dort entstanden sind. "Ich wünsche mir, daß mitten in Las Américas ein Vulkan hochgeht und die ganzen Bausünden mit Lava zudeckt!" sagt der Ökologie-Professor der Universität La Laguna. "Das wäre eine Riesenfreude für mich!"

"Es ist ja nicht so, daß ich gegen den Tourismus wäre. Mir ist im Gegenteil klar, daß er der Hauptmotor unserer Wirtschaft ist. Aber was mit unserer Insel passiert, das bringt mich einfach auf die Barrikaden. Denn wann auch immer die Politiker von nachhaltiger Entwicklung und neuen, umweltfreundlichen Lösungen sprechen, so sind das doch alles nur Lippenbekenntnisse. Für die Küsten unserer Hauptinseln gibt es kein Zurück mehr, da könnte lediglich die Natur selbst eingreifen und einen radikalen Schnitt setzen. Danach könnte man dann – nach neuen Erkenntnissen – wieder von vorn anfangen." Die Zukunft der Inseln sieht er unter den gegebenen Umständen vom ökologischen Standpunkt aus "sehr skeptisch". "Künftige Generationen sehen einer sehr unsicheren Zukunft entgegen, wenn die kanarische Natur weiter so gesteinigt wird und unsere Politiker weiterhin galoppierende Kurzsichtigkeit beweisen." Das Moratoriums-Gesetz sieht er als „Veräppelung“ an, denn es wurde seiner Meinung nach den Baufirmen und Unternehmern "auf den Leib geschneidert".

Lanzarote
Angesichts derart hoffnungstrübender Ansichten bleibt zu wünschen, daß die jüngste Initiative des Cabildos von Lanzarote – ein Projekt für den touristischen Bettenstop auf der Insel – tatsächlich durchgezogen wird – und daß andere Inseln sich ein Beispiel daran nehmen und ihre knallharten Ankündigungen auch in die Tat umsetzen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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