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 Canarias24.com: Newsarchiv vom Juli 2003

Freitag, 25. Juli 2003
Air Force One auf Teneriffa

Nicht schlecht gestaunt haben die Leute am Südflughafen Reina Sofía, als am 12. Juli die Air Force One auf Teneriffa landete. Die Gerüchte, dass Präsident George W. Bush an Bord sei, verflüchtigten sich jedoch bald. Der saß nämlich noch im nigerianischen Abuja. Das berühmte Flugzeug, in dem der US-Präsident seine offiziellen Reisen zu unternehmen pflegt, war leer gekommen, tankte nur rasch auf und flog zurück nach Abuja, von wo Bush mit seiner Frau und seiner Tochter Laura sowie seinem Begleiterstab zunächst die Azoren anflog und dann die Rückreise nach Washington antrat.

Wie bekannt wurde, pflegt Bush bei seinen Auslandsreisen den Treibstoff für die Air Force One in befreundeten Ländern zu kaufen. Doch offensichtlich traut er niemandem so recht. So wurde das Kerosin erst chemisch analysiert, bevor es in die Tanks eingefüllt werden durfte.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Samstag, 19. Juli 2003
Rekordjahr für Teneriffas Häfen

Die Kanarischen Inseln haben sich zu einem festen Anlaufziel auf den Routen der Kreuzfahrtschiffe im Atlantik entwickelt. Besonders beliebt sind die Inseln Gran Canaria, Teneriffa und La Palma, wobei Teneriffa als Sieger hervorgeht. Von Januar bis Mai 2003 sind in den Häfen der Provinz 197 Kreuzfahrtschiffe mit insgesamt 219.800 Passagieren an Bord eingelaufen, gibt die Hafenbehörde bekannt. Mit diesen Rekordzahlen übertrifft Teneriffas Hafen sogar Barcelona.

Die Hafenbehörde der Provinz Teneriffa rechnet damit, dieses Jahr mit der Gesamtzahl von 381 Kreuzfahrtschiffen abzuschließen. Bis 31. Dezember sollen im Hafen von Santa Cruz de Tenerife 230 Schiffe angelegt haben. Den Hafen von Santa Cruz de La Palma laufen 120 Ozeanriesen an, und im Haupthafen von La Gomera wollen 31 Kreuzfahrtliner anlegen.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Montag, 7. Juli 2003
Kanaren auf dem Weg zum Sperrgebiet für Öltanker-Transit

Für die Gewässer der Kanarischen Inseln beantragt Madrid bei der Internationalen Seeschiffahrtsorganisation IMO die Erklärung zum Sperrgebiet für die Durchfahrt von Öltankern und Frachtschiffen mit gefährlicher Ladung. Dies kündigt Entwicklungsminister Francisco Álvarez-Cascos auf Anfrage der CC an. Das bedeutet einen wichtigen Schritt für den Umweltschutz im Seeverkehr im Hinblick auf die Kanaren.

Zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe werden, wenn die IMO dem Antrag stattgibt, künftig Patrouillenboote und andere Überwachungsmethoden eingesetzt, um die Einhaltung der dann vorgeschriebenen Routen zu kontrollieren.

Die exponierte Lage der Kanaren auf einer der meistbefahrenen Öltankerrouten hat nicht erst seit dem Prestige-Unglück die Sorge auf den Inseln wachsen lassen. Die kanarische Regierung steht seit 2001 in Kontakt mit Madrid, um Schiffe mit gefährlicher Fracht in weiter entfernte Gebiete zu verweisen. Gleichzeitig wird die Initiative der Vorschrift, Öltanker mit doppeltem Rumpf auszustatten, energisch unterstützt.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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