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 Canarias24.com: Newsarchiv vom September 2000

Dienstag, 26. September 2000
Mauer versperrt den Humboldt-Blick auf Teneriffa

Seit Monaten kann man mit Misstrauen verfolgen, wie im Rahmen der Bauarbeiten am Humboldt-Blick eine hohe Betonmauer entsteht, die - zumindest genau an dem berühmten Aussichtspunkt - den Blick auf das Orotavatal versperrt.
An diesem Punkt soll Alexander von Humboldt auf seiner Teneriffa-Reise den brühmten Spruch getan haben: "Ich habe auf meinen Reisen schon viele schöne Täler gesehen, doch dieses übertrifft sie alle an Lieblichkeit und Harmonie." Wenn der berühmte Forscher heute hier ankäme, würde er vermutlich sagen: "Ich habe schon viele hässliche Mauern gesehen, aber diese hier ist mit Sicherheit eine davon!"

Nach den Informationen des Cabildos, Träger der mit 88 Millionen Peseten (rund 1 Million Mark) veranschlagten Bauarbeiten, hatte es immer geheissen, dass hier ein "perfekt in die Landschaft integriertes" Lokal und ein Laden für kanarisches Kunstgewerbe entstehen sollten. Der Bau sollte unterhalb des Strassenniveaus entstehen, und das tut er auch. Von einer hohen Mauer, die hier gebaut werden soll, war nie die Rede.

Jetzt laufen die Umweltschützer des Kollektivs "El Rincón" Sturm gegen diesen Bau, fordern einen Baustop und en Abriss der Mauer. Sie berufen sich auf die für dieses Gebiet gültigen Bauvorschriften, denen die Mauer in jeder Hinsicht zuwiderläuft. Die Erfahrung lässt jedoch vermuten, dass von der Projektleitung eingewandt werden wird, dass die Mauer sehr schön mit Natursteinen verkleidet und damit perfekt an die Umgebung angepasst wird.

Die Umweltschützer: "Wie ist es Möglich, dass ein Aussichtspunkt mit einer Mauer verbarrikadiert wird? Oder sollte die Absicht dahinterstehen, dass künftig für den Ausblick bezahlt werden muss?"


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Montag, 25. September 2000
Aktuelle Nachrichten auf Canarias24.com

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Sonntag, 24. September 2000
August: Über eine Million Passagiere an den Flughäfen der Provinz Teneriffas

Über die Flughäfen der Provinz Teneriffa wurde im August 1.134.935 Passagiere abgefertigt. Insgesamt wurden von den einzelnen Fluggesellschaften 11.852 Flüge von und zu den vier Flughäfen der Provinz unternommen, und fast zweieinhalb Millionen Kilogramm Waren wurden transpotiert. Dies teilte die spanische Lauftfahrtbehörde AENA mit.

Den grössten Passagierverkehr registrierte im August der Flughafen Reina Sofía im Süden Teneriffas mit rund 805.000 Passagieren, was im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr einen Zuwachs von 0,7% bedeutet. Um 2,9% stieg die Anzahl ausländischer Fluggäste, sowohl aus EU-Mitgliedsstaaten als auch aus Drittländern.

Auch die anderen Fluhäfen der Provinz fertigten im diesjährigen Urlaubsmonat August mehr Passagiere ab als 1999. Teneriffas Nordflughafen Los Rodeos registrierte einen Passagierzuwachs von 8,5% und die Anzahl der ausländischer Passagiere, die über diesen Flughafen auf die Inseln kamen nahm um 5% zu. La Palmas Flughafen registrierte einen 6,8%igen Passagierzuwachs, und auf El Hierros Flugplatz landeten im August 12.529 Passagiere.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Freitag, 22. September 2000
Barranco del Infierno ist wieder für Wanderer geöffnet

Teneriffas berühmte "Höllenschlucht", der Barranco del Infierno in Adeje, ist seit wenigen Tagen wieder öffentlich zugänglich. Mit der Instandsetzung und Absicherung des Wanderweges, der bis zu dem kleinen Wasserfall am Ende der Schlucht führt, wurde bereits im April begonnen. Teneriffas Cabildo investierte zusammen mit der Gemeinde Adeje insgesamt 20 Millionen Peseten in diese Arbeiten. War die Wanderund durch den Barranco vor wenigen Jahren noch ein extrem holpriger und teils gefährlicher Ausflug, so führt heute ein breiter Fussgängerpfad am Rande der Schlucht entlang durch die üppige Vegetation bis zum Wasserfall, und die Wanderung ist auch für ungeübte Wanderer in drei Stunden zu bewältigen.

Das Umweltamt der Gemeinde Adeje steht derzeit mit der Kanarischen Kommission für Bodenordnung und Umwelt (COTMAC) in Verhandlungen, um in Zukunft eine Gebühr für den Besuch im Barranco del Infierno zu verlangen und die Wanderer durch ausgebildete Führer begleiten zu lassen. Dadurch sollen Unfälle verhindert und das Naturgebiet durch die Besucherkontrolle geschützt werden. Immerhin ist der Barranco del Infierno nach dem Teide-Nationalpark und dem Dörfchen Masca das meistbesuchte Ausflugsziel der Insel und wird gleichzeitig als eines der ältesten geologischen Gebiete Teneriffas gewertet.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Samstag, 9. September 2000
Das 7. Seelöwenbaby

Am 13. Juli wurde um 22.30 Uhr das siebte Seelöwenbaby im Loro Parque geboren. Es ist ein hübsches Weibchen und wog bei der Geburt ca. 7,5 kg.
Der neue Welpe hat noch keinen Namen und verbringt die meiste Zeit des Tages schlafend oder mit dem Wasser spielend – immer unter strenger Aufsicht seiner Mutter Tina, da er noch nicht schwimmen kann. Das Baby wiegt nun bereits über 12 kg, kann jedoch leider noch nicht vom Publikum besichtigt werden, da es noch zu klein ist und viel Ruhe braucht.
Bei den Seelöwen im Loro Parque handelt es sich um den kalifornischen Seelöwen, der von der Westküste Americas stammt. Die Männchen können eine Grösse von über 2,30 m und ein Gewicht von 280 kg erreichen, die Weibchen sind meistens wesentlich kleiner. Sie sind fantastische Schwimmer, können sich aber auch am Land behende bewegen. Im Wasser erreichen sie Geschwindigkeiten von bis zu 35 km/h.
Diese Meeressäuger leben im Harem, das heisst, in Gruppen von einem Männchen und bis zu 20 Weibchen. Während der Fortpflanzungszeit werden die Männchen aggressiv und fechten untereinander harte Kämpfe um die Herrschaft über ein Küstengebiet aus. Aus diesem Grund sind die zwei Männchen des Loro Parque getrennt, jeder mit seinen Weibchen.
Die Weibchen gebären normalerweise nach einer Tragezeit von 12 Monaten einen einzigen Welpen und können anschließend sofort wieder befruchtet werden.
Die Seelöwen des Loro Parque kommen aus Zoos aus Mexiko, Bronx und Conneticut. Seit 1996 das erste Seelöwenbaby im Park auf die Welt kam, sind bis heute sieben Seelöwenbabies im Loro Parque geboren worden.
Heutzutage ist es Dank der Arbeit zoologischer Gärten, die Wasserbecken für Meeressäuger besitzen, möglich, diese interessante Art zu beobachten und zu studieren, da diese vor einiger Zeit noch stark vor dem Aussterben bedroht war.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Sonntag, 3. September 2000
Neu auf Canarias24.com: Das Diskussionsforum

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