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 Canarias24.com: Newsarchiv vom Oktober 2000

Montag, 30. Oktober 2000
Protest gegen die Schließung des Deutschen Konsulats auf Teneriffa

Bereits im Sommer wurde die Meldung auf der Insel bekannt: Im August 2001 soll das Deutsche Konsulat in Santa Cruz de Tenerife geschlossen werden. Die Sparmaßnahmen der deutschen Bundesregierung machen auch vor ihren Einrichtungen im Ausland nicht halt, und der große Rotstift hat nun die Kanarischen Inseln erreicht. "Nur noch ein Konsulat für den gesamten Archipel", lautet die Entscheidung aus Berlin, "und das wird sich in Las Palmas de Gran Canaria befinden."

Für Teneriffa will man einen Honorarkonsul berufen, der einfache konsularische Aufgaben übernehmen kann, doch für Beurkundungen und alle wichtigen Angelegenheiten wird künftig das Konsulat in Las Palmas zuständig sein.
Die Entrüstung in der deutschen Kolonie der Provinz Teneriffa ist groß, und für viele Residenten, die jetzt aus dem Urlaub zurückkehren, ist das eine ausgesprochen negative Nachricht.

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In Kooperation mit: Wochenspiegel

Montag, 30. Oktober 2000
Mehr als 550 Personen rannten durch Santa Cruz

Gestern fand zum zehnten Mal der halbe Marathonlauf in Santa Cruz statt und brachte einen Beteiligungsrekord. Mehr als 550 Athleten versammelten sich rund um die Plaza de España um die 21,097 Kilometer in Angriff zu mehmen.

Pilar Ramos aus Teneriffa gewann das Rennen noch vor der spanischen Olympia-Teilnehmerin Griselda González und verbuchte so ihren zehnten Sieg in Folge. Bei den Männern gewann der Kenianer Cheren Simatwa, welcher sich problemlos durchsetzen konnte. Der erste Läufer aus Teneriffa war Carlos Martín auf dem fünften Platz.  (azl)

Samstag, 28. Oktober 2000
In der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnt die Winterzeit

Die Winterzeit beginnt dieses Jahr in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober. Die Uhren müssen in dieser Nacht um eine Stunde zurückgestellt werden. Diese Maßnahme bringt Spanien eine Energieeinsparung von rund 11 Milliarden Peseten pro Jahr. Die nächste Sommerzeit beginnt dann wieder am 25. März 2001.  (azl)

Samstag, 28. Oktober 2000
Olympia 2012: Las Palmas kandidiert für die Segelwettbewerbe

Die Regierungskomission von Las Palmas de Gran Canaria hat kürzlich beschlossen, sich der Kandidatur Madrids zur Ausrichtung der Olympischen Spiele des Jahres 2012 anzuschliessen. Das hat der Bürgermeister der Stadt, José Manuel Soría, jetzt in einer Pressekonferenz mitgeteilt.

Die Hauptstadt Gran Canarias möchte die Segelwettbewerbe ausrichten, wenn auch noch ein weiterer gewichtiger Aspirant, die Stadt Málaga, aus dem Feld geschlagen werden muß. Soría hat bereits Gespräche mit Madrids Bürgermeister Alvarez del Manzano geführt mit dem Ziel, offiziell die Kandidatur von Las Palmas zu präsentieren. "Unsere Stadt hat einige Vorteile gegenüber den anderen Kandidaten - das Klima, das als das beste der Welt gilt, und schwerlich von den Mitbewerbern übertroffen werden kann. Die Windbedingungen sind so vorteilhaft in unserer Bucht, daß ausländische Teams kommen, um hier zu trainieren. Und nicht zuletzt haben unsere Segler Erfolge aufzuweisen, die keine andere Stadt übertreffen kann.", so die werbewirksame Aussage von José Manuel Soría.

Die Teilnahme Gran Canarias an den Olympischen Spiele wäre außerdem eine goldene Gelegenheit, die Insel durch den Sport weltweit ins Rampenlicht zu rücken und im gleichen Zuge die Infrastruktur an Sporteinrichtungen zu verbessern.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 26. Oktober 2000
TITSA: Streik für 7. November angekündigt

Eine erste Verhandlungsrunde zwischen der Angestelltenvertretung der Busgesellschaft in Teneriffa und der Firmenleitung ist gestern ohne Erfolg beendet worden. Die Arbeiter der TITSA wollen also vorerst am angekündigten Streik festhalten.

Streitpunkt ist unter anderem die willkürliche Einstellung von Mitarbeitern, die nicht den normalen Auswahlprozess durchlaufen haben. Ausserdem bemängeln die Angestellten Fehler im neuen Ticketsystem der Busgesellschaft.

Für heute ist eine neue Versammlung angekündigt. Sollte es nicht bald zu einer Einigung kommen, wird es am Streiktag zu starken Behinderungen im Linienverkehr kommen.  (azl)

Dienstag, 24. Oktober 2000
Im September waren 73% der kanarischen Hotelzimmer belegt

Die Kanaren waren im September dieses Jahres mit 73,07% an dritter Stelle in der Nationalen Hotelbelegungsliste. Nur die Balearen mit 86,15% und Valencia mit 74,76% liegen noch vor den Kanaren. Die hiesigen Hoteliers zeigten sich dennoch nicht ganz so zufrieden, wie man vielleicht glauben könnte, denn trotz der guten Belegung sitzt den Urlaubern das Geld nicht mehr so lockerwie früher. Viele Hotels klagen über große Umsatzeinbussen an den Hotelbars.

In Kooperation mit: Happy Radio

Sonntag, 22. Oktober 2000
Jenny Elvers posiert auf Teneriffa nackt für den Playboy

Wie jetzt bekannt wurde hat der Playboy trotz ihrer Schwangerschaft das Fotoshooting mit der schönen Jenny Elvers durchgeführt. Die Aufnahmen entstanden auf Teneriffa vor der Kulisse des Teide-Nationalparks. Mehr als zehn Bilder der nackten Elvers würden in der Novemberausgabe des Magazins zu sehen sein, kündigte die Chefredaktion in München an.

Die 27-jährige Schauspielerin ist besonders durch Ihr Privatleben berühmt und hat zuletzt vor allem durch die Trennung von Hainer Lauterbach für Schlagzeilen in der Boulevardpresse gesorgt.

Laut Jenny sei von der Schwangerschaft noch nichts zu merken, daher musste an den Fotos auch nicht retouchiert werden. Der Vater des Ende März zur Welt kommenden Kindes ist der ehemalige Big-Brother Kandidat Alexander Jolig.  (azl)

Freitag, 20. Oktober 2000
Karneval 2001: Odyssee auf Teneriffa - Zirkus in Las Palmas

Die Vorbereitungen für den Karneval 2001 laufen. Las Palmas de Gran Canaria hat bereits das Karnevalsposter für das kommende Jahr vorgestellt, das von dem einheimischen Künstler José Antonio García Alvarez entworfen wurde. Ein etwas abstraktes trapezförmiges Zirkuszelt in blau schmückt das Poster, denn der Karneval 2001 wird Las Palmas in einen großen Zirkus verwandeln, so lautet das Motto. In Las Palmas de Gran Canaria beginnt der Karneval am 9. Februar und endet am 27. Februar.

Auf Teneriffa wurde der holländische Maler Rob Scholte mit dem Entwurf des Posters beauftragt, das sich derzeit noch in Arbeit befindet. In der kanarischen Karnevalsmetropole lautet das Thema für den nächsten Karneval "2001, Odisea en Tenerife" – frei nach dem Kultfilm von Stanley Kubrick "2001 – a Space Odyssey". Santa Cruz fordert mit diesem Motto alle Karnevalisten auf, an dieser Odyssee durch Teneriffas Karneval teilzunehmen, von der man zwar weiß, wann und wo sie beginnt, aber selten voraussagen kann, wie, wann und wo sie endet. Auf den Straßen von Santa Cruz werden also während der Karnevalstage sicherlich mehr Astronauten zu finden sein als bei der Nasa, ganz abgesehen von allen anderen Kostümierungen, denn auch dies ist wieder ein Thema, das der Phantasie grenzenlosen Raum läßt.

Hier eine Vorschau auf das Karnevalsprogramm von Santa Cruz de Tenerife mit den wichtigsten Daten zum Vormerken:
  • Mittwoch, 21. Februar: Große Gala zur Wahl der Karnevalskönigin 2001
  • Freitag, 23. Februar: Umzug als Auftakt zum Karneval
  • Dienstag, 27. Februar: Großer Karnevalszug über die Avenida de Anaga
  • Mittwoch, 28. Februar: Traditionelle "Beerdigung der Sardine" zum Karnevalsende
  • Samstag, 3. März: Karnevalsumzug der Kinder
  • Sonntag, 4. März: Ende des Karnevals 2001 mit großer Tanzveranstaltung auf der Straße
  • 9. bis 20. Februar: Wettbewerb verschiedener Musikgruppen, "Murgas" (Kinder), Wahl der Kinder- und Senioren-Karnevalskönigin
  • 23. Februar bis 4. März: Tanzveranstaltungen unter Mitwirkung verschiedener Orchester auf der Plaza de España


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Donnerstag, 19. Oktober 2000
Erhöhung der Mehrwertsteuer betrifft vor allem Mietwagen und Tourismus

Bei der gestrigen Regierungssitzung im Regierungsgebäude in Gran Canaria hat die Kanarische Regierung unter Roman Rodriguez definitiv die Verträge zur Mehrwertsteuer Erhöhung unterzeichnet. Vom 1. Januar 2001 an wird die Generelle Mehrwertsteuer (IGIC) von bisher 4,5% auf 5% erhöht. In einigen Geschäftszweigen erhöht sie sich sogar um das dreifache. Bei Mietwagen erhöht sich der Steuersatz von 4,5% auf sage und schreibe 13%. Bei Geländewagen steigt er von 4,5% auf 9% und beim Timesharing steigt die IGIC von 2% auf 5%. Die Kanarische Regierung erhofft sich von dieser Erhöhung, die übrigens überraschenderweise mit großer Mehrheit gebilligt wurde, pro Jahr mindesten 16 Milliarden Peseten pro Jahr mehr im Staatssäckel.

In Kooperation mit: Happy Radio

Donnerstag, 19. Oktober 2000
TUI-Hollys: 33 Kanarische Hotels unter den hundert Besten der Welt

Die kanarischen Hotels sind Weltspitze. Das wurde jetzt wieder durch die Gäste der TUI, Europas größtem Reiseveranstalter, bestätigt, die den Kanaren in einer weltweit in allen Zielgebieten der TUI durchgeführten Umfrage höchstes Leistungsniveau bescheinigt haben.
Dieses Gästeurteil findet seit 1995 alljährlich seinen Niederschlag in der Verteilung der "Holly"-Preise, die in diesem Jahr auf dem Gelände der Expo in Hannover übergeben wurden. Weltweit 100 Hotels waren zu dieser Preisnacht geladen und wußten damit schon: Sie sind dabei, also unter den 100 Hotels, die von den TUI-Gästen zu den besten gewählt wurden. Doch welche Position erreicht wurde oder ob sie gar unter die begehrten "Top ten" gewählt worden waren – dieses Geheimnis wird alljährlich erst in schönster Hollywood-Manier in der Oscar-Nacht, pardon: der Holly-Nacht gelüftet.
And the winner was – Teneriffa. Mit drei unter den Top Ten plazierten Hotels hat die Insel wieder einmal das hohe Niveau ihrer Hotels bewiesen. Auf Platz 2 landete das Hotel Tigaiga in Puerto de la Cruz, auf Platz 6 Jardines de Nivaria und auf Platz 7 das Gran Hotel Bahía del Duque. Platz 8 belegt auch ein kanarisches Hotel: das RIU Palace Maspalomas auf Gran Canaria. Doch ist die Holly-Prämiierung 2000 insgesamt für die Kanaren ein Supererfolg gewesen. Unter die 100 weltbesten Ferienhotels wurden von den Inseln insgesamt folgende 33 Hotels gewählt:

  • Teneriffa: Hotel Tigaiga, Hotel Jardines de Nivaria, Gran Hotel Bahía del Duque, El Tope, RIU Arecas, RIU Palace Sur und Gran Arona.
  • La Gomera: Hotel Jardín Tecina.
  • Gran Canaria: Costa Canaria, Ifa Beach, RIU Palace Mas-palomas, RIU Palmeras, RIU Palmitos, RIU Papayas, RIU Flamingo, Parque Tropical, Ifa Dunamar, Sandy Beach, Maspalomas Princess, RIU Palace Meloneras, Ifa Faro und Steigenberger La Canaria.
  • Lanzarote: RIU Palace Lanzarote, RIU Paraiso, RIU Patio, Los Jameos Playa und Timanfaya Palace.
  • Fuerteventura: RIU Palace Tres Islas, Apartments Monte Marina, RIU Palace Jandia, RIU Palace El Palacete, RIU Calypso und RIU Tamango.


In Kooperation mit: Wochenspiegel

Mittwoch, 18. Oktober 2000
Baustopp für rund 100.000 Hotelbetten

Gestern haben die Politiker einen offiziellen, zunächst einmal auf vier Monate befristeten Baustopp für rund 100.000 Hotelzimmer beschlossen. Ricardo Melchior, Regierungschef auf Teneriffa teilte gestern mit, dass er persönlich dieses Thema in den nächsten vier Monaten ausreichend klären wird. Vertreter der Hotelgewerkschaft ASHOTEL bezeichneten den Regierungsbeschluß als erfreulich. Ricardo Melchior meinte weiter, er sei sicher, dass auch andere Spanische Provinzen den Beispiel von Teneriffa folgen werden, und so gemeinsam Lösungen gefunden werden können.

In Kooperation mit: Happy Radio

Samstag, 14. Oktober 2000
Live-Webcam vom "Playa Jardín"-Strand auf Teneriffa

Das Tourismusbüro von Puerto de la Cruz hat sich jetzt etwas ganz besonderes ausgedacht. Ab sofort überträgt eine Webcam rund um die Uhr Livebilder ins Internet. Als Standort der Kamera wurde das "Castillo San Felipe" gewählt und bietet so eine einmalige Sicht des "Playa Jardín"-Strandes mit dem Teide im Hintergrund.

Die Kamera soll auch bei geringer Helligkeit noch akzeptable Bilder liefern und so ausgerichtet sein, daß die Badegäste des Strandes nicht erkennbar seien.

Die Bilder werden auf der Website des Touristenbüros präsentiert, welche ausserdem noch viele weitere interessante Informationen rund um den beliebten Urlaubsort in fünf verschiedenen Sprachen bietet.

Link zum Thema: http://www.puertodelacruz.org  (azl)

Freitag, 13. Oktober 2000
Probleme mit der Zoll-Abfertigung in Santa Cruz

Geschäftsleute und die Regierung klagen über die schleppende Abfertigung beim Zoll im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa. Sämtliche Güter, die unter die Katogerie "Spezial" fallen, werden sehr langsam oder teilweise gar nicht abgefertigt. Dadurch kommt es zu Engpässen bei einigen Firmen, die auf Ihre Waren teilweise bis zu vier Wochen warten müssen. Bei einigen handelt es sich sogar um verderbliche Güter oder Waren mit Verfallsdatum welches dann schon meistens fast überschritten ist. Die verantwortliche Chefin der Zollbehörden Margarita Ortiz hingegen spricht von ungerechten Beschuldigungen, da viele der Waren einfach sehr kompliziert abzufertigen seien. Dazu
meinte ein Sprecher der Regierung daß es keinerlei Änderungen in den
Gesetzen gegeben hätte und die Abfertigung noch vor 3 Monaten problemlos in wenigen Tagen ging. Die Regierung will die Chefin der Zollbehörden nun nächste Woche bei einer Sitzung zur Rede stellen.


In Kooperation mit: Happy Radio

Donnerstag, 12. Oktober 2000
Kanarische Tabakindustrie zu alt für den Weltmarkt

Die auf den Kanarischen Inseln ansässige Tabakindustrie ist veraltet und nicht mehr wettbewerbsfähig. Das hat eine Studie der Regierung ergebeben. Die Kanarische Regierung sowie die einzelnen Inselregierungen hatten beschlossen, die Tabakindustrie zu subventionieren und gleichzeitig in der ganzen Welt zu bewerben. Experten haben nun herausgefunden daß dies überflüssig sei, da die Industrie weltweit nicht wettbewerbsfähig und veraltet sei. Man müsse zunächst einmal diesen Gewerbezweig modernisieren und auf einen akzeptablen technischen Stand bringen bevor man ihn auf dem Weltmarkt anpreist. Dies allerdings würde Milliarden kosten, die derzeit nicht vorhanden seien.

In Kooperation mit: Happy Radio

Donnerstag, 12. Oktober 2000
Gründung der kanarischen Polizei ist umstritten

Schon seit ca. einem Jahr ist die Gründung einer Kanarische Polizei im Gespräch. Roman Rodriguez will die Gründung der Kanarischen Polizei im Jahre 2001. Mit seinen Plänen stößt er allerdings auf geteiltes Echo. Das Erschaffen einer Kanarischen Polizei, so die Gegner des Projektes, ist mit enormen Kosten verbunden. Außerdem sei es nicht nötig, da die Staatliche Polizei ausreichen würde. Man müsste sie nur besser organisieren und vor allen koordinieren. Diejenigen Verantwortlichen, die hier auf den Inseln die Polizei
unter sich hätten und über deren Koordination zu entscheiden haben, haben selbst keine Ahnung. Wenn diese Aufgaben von Fachleuten übernommen würden, wäre die derzeitige Polizei wesentlich effektiver und damit auch mehr als nur ausreichend.


In Kooperation mit: Happy Radio

Mittwoch, 11. Oktober 2000
Proteste gegen Freigabe der Öffnungszeiten

Genau um die gesamte Zone der neuen Avenida und auch im Herzen von Santa Cruz in der Fußgängerzone wurde gestern gestreikt. Etwa 500 Arbeitnehmer der Geschäfte in diesen Gegenden gingen auf die Straße um gegen die Freigabe der Geschäftszeiten zu demonstrieren. Überraschenderweise schlossen sich auch einige Arbeitgeber dem Protest an. Nicht alle sind von den Plänen der Regierung begeistert, die Geschäftszeiten gänzlich frei zugeben, so daß auch an Sonn und Feiertagen und bis spät in die Nacht die Einzelhandels und auch Großhandelsgeschäfte geöffnet sein dürfen. Für den Kunden, der ja wohl auch das Geld ins Haus bringt, ist dies allerdings eine erhebliche Erleichterung. Die meisten der Geschäftsleute und auch die Regierung versprechen sich bis zu 50% mehr Umsatz durch die freien Öffnungszeiten.

In Kooperation mit: Happy Radio

Dienstag, 10. Oktober 2000
Über 140 Aussteller auf Nahrungsmesse in Santa Cruz

Gestern wurde im neuen Messe- und Kongresszentrum der Hauptstadt Teneriffas die zehnte Nahrungsmesse eröffnet. An die 140 Firmen beteiligen sich mit etwa 250 Ständen an der Messe und erwarten bis zum Ende der Veranstaltung am nächsten Sonntag bis zu einhunderttausend Besucher.
Auf der Messe gibt es alles rund um die Ernährung zu sehen. Die Aussteller kommen aus allen Ländern. Besonders der Aussenhandel wurde gefördert - so sind dieses Jahr besonders auch Aussteller aus afrikanischen Ländern wie Senegal, Gambia oder den Kapverden vertreten.  (azl)

Montag, 9. Oktober 2000
Gran Canaria: 47 Einwanderer festgenommen

Insgesamt 47 afrikanische Immigranten wurden gestern vor der Küste Gran Canarias an Bord eines Fischerbootes und von einem kleinen Schlauchboot aufgegriffen. Sechzehn der Personen sollen aus Sierra Leone stammen, über die Herkunft der restlichen Personen wurde nichts bekannt. Einer der "Illegalen" starb kurz nach der Festnahme noch auf dem Weg ins Krankenhaus an Erschöpfung und Wassermangel. Unter den Festgenommenen befindet sich der Besitzer des Bootes, welcher nun des Menschenhandels beschuldigt wird.  (azl)

Freitag, 6. Oktober 2000
Die Benzinpreise sinken und Gas wird teurer

In der nächsten Woche werden die Benzinpreise purzeln. Das kündigten heute die Mineralölfirmen an. Dieseltreibstoff wird um 4,3 Peseten gesenkt Super um 2,9 Peseten. Diese Senkung wird von allen sehr positiv aufgenommen. Experten sind sich aber einig das es durchaus möglich sei noch weitere Senkungen durchzuführen.
Im Gegenzug kam heute morgen aus Madrid die Meldung das die Preise für Gasflaschen, die so genannten Bombonas nächste Woche steigen werden. Man könne zwar derzeit noch nicht genau sagen um wieviel aber es werde ein merkliche Steigerung sein.


In Kooperation mit: Happy Radio

Donnerstag, 5. Oktober 2000
Streit um zweite Startbahn in Teneriffa Süd

Der Streit der beiden Provinzen Teneriffa Gran Canaria scheint zu eskalieren. Die Regierung von Gran Canaria will eine Verfassungsklage anstreben, sollte der Bau der zweiten Startbahn auf dem Südflughafen von Teneriffa nicht gestoppt werden. Die Politiker der Nachbar Provinz sind der Meinung das zuerst die zweite Starbahn auf Gran Canaria gebaut werden müsse.
Nun hat sich der Vize-Regierungschef der Kanaren Adan Martin in den Streit eingeschaltet. Er erklärte gestern, das für Gran Canaria bisher weder eine Baugenehmigung noch konkrete Pläne vorlägen. Auf Teneriffa hingegen brauch man nur noch bauen, denn hier existieren bereits alle notwendigen Genehmigungen und Pläne. Somit gäbe es für Gran Canaria bisher überhaupt keinen Handlungsbedarf. Die Bürgermeister der Süd Gemeinden hier auf Teneriffa hatten gestern sogar Ihre Bereitschaft zum Offenen Protest sowie Streiks auf dem Flughafen bekundet.


In Kooperation mit: Happy Radio

Dienstag, 3. Oktober 2000
Neue autonome Polizei für die Kanaren?

Die gestrige Versammlung des Regierungsrats hat die Schaffung einer unabhängigen Polizei für die Kanaren in die Wege geleitet. In der Versammlung wurde dem Projekt eines Gesetzesentwurf für die öffentliche Sicherheit zugestimmt. Nach einer Studie der Universität von Las Palmas sind 52% der kanarischen Bevölkerung für die Schaffung einer regionalen Polizei. Noch vor Jahresende soll das Parlament nun darüber entscheiden.  (azl)

Dienstag, 3. Oktober 2000
Teneriffa: Breite Grünzonen für den Teresitas-Strand

Am 18. September fiel die Entscheidung. Acht nationale und internationale Architekturbüros waren mit ihren Projekten für die zukünftige Gestaltung des Strandes von Las Teresitas zum von der Stadt Santa Cruz ausgeschriebenen Wettbewerb angetreten.

Die Versammlung der Jury am 18. September zog sich in die Länge. 16 Personen stimmten ab, darunter Miguel Zerolo (Bürgermeister von Santa Cruz), Mauricio Hayek (Präsident des Kompensationsausschusses) und verschiedene Vertreter des Cabildo, der Hafenbehörde und Architekten.
Seit 10 Uhr morgens wurde hinter geschlossenen Türen verhandelt und beraten. Als am späten Nachmittag bereits gemunkelt wurde, die Entscheidung werde auf den folgenden Tag verschoben, kam die erlösende Nachricht. Die Jury hatte sich entschieden: Das Projekt des französischen Architekten Dominique Perrault wurde gewählt.
Auf diese Bekanntgabe folgte allgemeines Aufatmen, denn trotz des Vertrauens, das der Jury entgegengebracht wurde, war es doch eine Beruhigung zu wissen, daß der Strand an sich und das Gelände unmittelbar dahinter nicht bebaut wird. Ganz im Gegenteil; Dominique Perrault plant ausgedehnte Grünanlagen im direkten Anschluß an den Sand.
Mit einer Enthaltung und einer Gegenstimme wurde beschlossen, daß der ausgesetzte Preis von 15 Millionen Peseten an das französische Architektenteam geht. Miguel Zerolo erklärte im Anschluß an die Versammlung, dies sei nach 30 Jahren endlich ein bedeutender Schritt zur Lösung der Zukunftsfrage für den Strand von Santa Cruz. Nun soll das Projekt von Perrault perfektioniert werden. Zwar ging es als Gewinner des Wettbewerbs hervor, doch sind bereits einige Punkte entdeckt worden, die modifiziert werden sollen. Außerdem könnten – so die Jury – auch Elemente anderer Projekte miteinbezogen werden. Dabei wird vor allem an die Projekte der Architekten N. Tres (Teneriffa), Javier Domínguez Anadón (Teneriffa), Joaquín Sabaté (Katalonien) und César Portela (Galicien) gedacht, deren Vorschläge allesamt als gut gelten.

Das Projekt
Bei der Beschreibung des Gewinnerprojektes sticht als erstes und wichtigstes Merkmal die Erhaltung des Strandgebiets hervor. Die bestehenden Parkplätze werden von Grünanlagen im "Oasen-Stil" weiter in Richtung Berg verdrängt. So wird ein fließender Übergang vom Sand in die Grünanlagen geschaffen. Gebäude werden entlang der Strandlinie nicht entstehen. Dafür blickt Dominique Perrault bereits in die Zukunft und plant das Schienennetz der Straßenbahn, die Santa Cruz mit Las Teresitas verbinden soll, mit ein. Die Straßenbahn wird so zwischen den Grünanlagen entlang fahren und den Stadtbewohnern eine gute Verkehrsverbindung zum Strand bieten.
Zwischen dem Dorf San Andrés und dem Strand, am Fuß der Barrancos, sieht Perrault einen großflächigen Gebäudekomplex von 120.000 Quadratmetern vor, die "Ciudadela", die sich unter anderem aus 3 Hotels, Restaurants, Night-Clubs, Cafés, Ladenzeilen, tropischen Gärten, einer Minigolf-Anlage und Aussichtsterrassen mit Blick auf das Meer zusammensetzt. Dieser Teil des Projektes soll noch überarbeitet werden, da die Jury die Ausmaße des Komplexes derzeit für übertrieben ansieht.


In Kooperation mit: Wochenspiegel


 

 
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